Kommunalpolitische Fahrradtour der Nord Mönchengladbacher Grünen am niederrheinischen Radwandertag

Am Sonntag, 1. Juli 2012, radelten Mitglieder des Ortsverbandes Nord der Mönchengladbacher Grünen als Fahrrad-Karawane durch ihren Stadtbezirk. Während sich die meisten Aktionen des niederrheinischen Radwandertages an diesem Tag im ländlichen Grün bewegten, wollten die Mönchengladbacher Grünen bewusst innerstädtisch auf den Fahrrad-Verkehr aufmerksam machen. Boris Wolkowski, Sprecher des Ortsverbandes, stellte die unterschiedlichen Bedürfnisse der Radfahrer heraus: „Während Berufspendler möglicherweise in Tempo 30 Zonen bereits eine Fahrradspur auf der Fahrbahn als Hindernis empfinden, brauchen Familien mit radelnden Kindern klar abgegrenzte Radwege, um Groß und Klein Sicherheit im Straßenverkehr zu gewähren.“

 

Startpunkt der Tour war der Hensenplatz in Waldhausen, wo Anita Parker, Sprecherin des Ortsverbandes, feststellte, dass „das Fahrradfahren als Freizeitbeschäftigung und Ausgleichssport absolut boomt  und das Rad auch als Verkehrsmittel ständig an Bedeutung gewinnt, nicht nur, weil der Kraftstoffpreis in kaum noch bezahlbare Regionen emporschießt, sondern weil sich die Einsicht durchsetzt, dass zu aktivem Umweltschutz auch der Verzicht auf die Autovorrangpolitik gehört.“ Anita Parker konnte 20 Mitradler begrüßen. Erfreulicherweise hatten sich auch einige Gäste eingefunden, darunter auch Mitglieder des hiesigen ADFC.

 

Bevor sich die grüne Fahrrad-Karawane in Bewegung setzte, stellte Peter Brollik, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes, konkrete überparteilich erarbeitete Umbaupläne für den Hensenplatz vor. Der Platz soll sich in naher Zukunft bürgerfreundlicher und zum Schmuckstück des Stadtteiles entwickeln.

 

Die erste große verkehrstechnische Hürde erlebten die Radelnden als Linksabbieger an der Ecke Waldnieler Straße/Sternstraße in Richtung Hermann-Piecq-Anlage. Eine  unübersichtliche gefährliche S – Kurve setzt an dieser Stelle selbst den erfahrensten Radfahrern zu.

 

Auch die Beschilderung der Baustellen im Bereich der Viersener Straße brachte ratloses Kopfschütteln hervor. Die Situation der Radfahrer wird sich hier zwar in Kürze verbessern, doch endet die Fahrradspur momentan einige Male unvermittelt vor Verkehrsbaken und ähnlichen Hindernissen.

 

Während eines Zwischenstopps an der Bibliothek wies Claus Floeren, ebenfalls Vorstandsmitglied des Ortsverbandes, auf die aus Grüner Sicht dringende Notwenigkeit eines Neubaus für die  Mönchengladbacher Zentralbibliothek hin.

 

Spannend wurde es für die Radler dann am Bahnhofsvorplatz. Thomas Diehl, grüner Ratsherr und Mitglied des Ortsverbandes, erklärt die verwirrende Fahrradwegführung am und um den Hauptbahnhof. Streckenweise ist es für die Passanten nicht einmal zuerkennen, welcher Pflasterung Radfahrer folgen sollen. Erfreulich ist allerdings, dass am Mönchengladbacher Bahnhof nun bald mit der Radstation zu rechnen ist. „666 Pendler werden dann ihr Rad sicher unterstellen können“, so Thomas Diehl.

 

Nach einem Halt am Schillerplatz, wo die Radler die Gelegenheit wahrnahmen, auf dem Greta-Markt einen Blick auf die tollen Marktstände zu werfen, endete die Radtour dann am Margarethengarten. Mitarbeiterinnen stellten den Grünen dieses neue innerstädtische Projekt vor und bei Kuchen und Kaffee endete die Radtour des Ortsverbandes dort  in gemütlicher Runde.

 

Die Teilnehmer waren sich einig: die Karawane wird demnächst weiterrollen.

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