Erweiterung der S28 von Kaarst nach Viersen

Karl Sasserath

Fraktionsantrag

Bezirksvertretung Ost: 14.11.2019
Planungs- und Bauausschuss: 26.11.2019
Rat:11.12.2019                    

Beratungsgegenstand
Erweiterung der S28 von Kaarst nach Viersen

Beschlussentwurf:
Die Bezirksvertretung Ost/ der Planungs- und Bauausschuss empfiehlt, der Rat der Stadt Mönchengladbach beschließt:                         

Der Rat der Stadt spricht sich für die Erweiterung der S28 von Kaarst nach Viersen aus und unterstützt dieses Vorhaben aktiv.

Begründung:
Wie zuletzt die Presse im Zusammenhang über die S28 Erweiterung feststellte, liegt ein aktuelles Gutachten des Büros Planersocietät aus Dortmund zu den verkehrlichen und volkswirtschaftlichen Vorteilen einer Westverlängerung der Regiobahn vor.

https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/studie-was-die-s28-verlaengerung-ueber-willich-nach-viersen-auch-gladbach-bringt_aid-45914967

Gemäß dieser jetzt vorliegenden „Studie zu den verkehrlichen und volkswirtschaftlichen Vorteilen“ vom 17. September 2019 wird deutlich, dass die Erweiterung der S28 auch für die Stadt Mönchengladbach im Falle einer raschen Umsetzung große Vorteile mit sich bringt.

So würden von einem neuen Haltepunkt an der Krefelder Straße / Grunewaldstraße ca. 15.600 Einwohner aus Neuwerk, Bettrath-Hoven profitieren. Ähnliches gilt für den Bereich des Flughafens Mönchengladbach; in diesem Gebiet Mönchengladbachs gibt es rd. 3.800 Arbeitsplätze. Zu dem entlastet die geplante Erweiterung die Verkehrssituation auf der A52 sowie auch der S8.

Die Haltestelle Neersen wird aus heutiger Sicht preisgünstiger als die Haltstelle Lürrip.

In Neuwerk, Bettrath und Flughafen entstünde eine eigene S-Bahn-Haltestelle in die Richtungen Düsseldorf und Venlo, direkt vor der Haustür mit perfekter Anbindung an den Busverkehr und die Radwege.

Zum Vorhaben:

Die Planung der Strecke sieht eine Spur mit Oberleitung vor, gem. den Planungen aus 2010 und den vorhandenen Grundstückgrößen der Bahntrasse. (Im Bereich der Brücke A52).

Eingesetzt werden (nach jetzigem Stand) auf der Strecke Elektrofahrzeuge Baujahr ca. 2024; der Einsatz wasserstoffbetriebener Fahrzeuge ist offen. An den Haltepunkten gibt es zwei Gleise.

Anpassungen der alten Planungen gem. Anlage Seite 18 - 20:

Im Bereich der Donk sind gegenüber der Planung aus 2010 jetzt zwei neue Übergänge vorzusehen (S 20):

 

  1. an der Einmündung Nierdonker Straße in die Donker Straße,
  2. für den Weg gegenüber der Donker Straße Haus Nr. 390

 

Im Bereich der Wohnhäuser ist die Strecke so zu verlegen, dass der größtmögliche Abstand zur Bebauung erreicht wird. Die beiden Radwege Grenzweg und Niersdamm an der Niersbrücke sollen mit dem Radweg von der Kleingartenanlage verbunden werden (S 18 und 19).

Im Rahmen der Planungen sollen die Überlegungen einer aktuellen Studie des Büros Planersocietät aus Dortmund zu den verkehrlichen und volkswirtschaftlichen Vorteilen einer Westverlängerung der Regiobahn berücksichtigt werden.

Wenn die Planung noch im Jahr 2019 beauftragt wird, könnte der Betrieb ca. 2026 aufgenommen werden.

Anlage 1

Neues Gutachten vom 17.09.2019

Übersicht der betroffenen Grundstücke in Mönchengladbach, Oktober 2019

Mönchengladbach, den 30.10.2019

Karl Sasserath, Vorsitzender der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

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