Grüner OB-Kandidat für Erhalt von Karstadt Rheydt

Dr. Boris Wolkowski.
Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Mehr als vier Jahrzehnte prägte Karstadt die Stadt Rheydt – die nun angekündigte Schließung des Standorts wäre aus Sicht der Mönchengladbacher Grünen ein schwerer Schlag für Rheydt, der nur schwer zu verschmerzen wäre. „Die mögliche Schließung dieses bewährten Standorts müssen wir daher unter allen Umständen verhindern“, sagt Dr. Boris Wolkowski. Der Bewerber der Mönchengladbacher Grünen um das Amt des Oberbürgermeisters kann nicht nachvollziehen, wenn ein rentables Geschäft geschlossen werden soll. „Zum Erhalt des Standorts Rheydt wäre sinnvoll und wünschenswert, wenn der Vorstand der Karstadt Galeria Kaufhof die wirtschaftlichen Daten der Rheydter Filiale veröffentlichen würde“, ergänzt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath. „Nach allem, was wir wissen, schreibt das Geschäft doch schwarze Zahlen. Wenn Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch auch dem Wohle der Allgemeinheit dient, dann muss es doch klar sein, dass profitable Standorte erhalten bleiben“, meint Sasserath.

Hintergrund: Die städtische Entwicklungsgesellschaft EWMG hatte das Gebäude in Rheydt erworben - für die Karstadt-Filiale wiederum sehr gute wirtschaftliche Voraussetzungen, denn die monatliche Pacht an die EWMG ist deutlich geringer als bei den meisten anderen Karstadt-Filialen. Hinzu kommt, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher durch ihre Einkäufe bei Karstadt Rheydt gerade erst wieder unter Beweis gestellt hatten, wie wichtig die Filiale für die örtliche Nahversorgung ist.

Boris Wolkowski hat nun den Kontakt zum Vorstand von Karstadt Galeria Kaufhof aufgenommen, um auszuloten, unter welchen Bedingungen eine Fortführung des Unternehmens am Standort Rheydt möglich sein wird. Danach steht aus Sicht des grünen OB-Kandidaten die Stadt hinsichtlich einer Standortsicherung umso mehr in der Verantwortung. „Rheydt braucht einen Plan, der darauf abzielt, den Stadtbezirk als Einzelhandelsstandort Stück für Stück zu entwickeln“, meint er. Ein möglicher Umbau des Gebäudes muss aus seiner Sicht so gestaltet werden, dass er die Belastung für Anwohner und Händler so gering wie möglich hält. Dazu könne auch gehören, sich von überdimensionierten Planungen zu verabschieden, sagt Wolkowski im Hinblick auf den geplanten Rathausneubau. „Wir müssen weitere Nutzungsmöglichkeiten finden für die Zeiten, in denen das Gebäude geschlossen ist. Seine offenere Gestaltung wäre daher gut, auch um Veranstaltungen zu ermöglichen“, so Wolkowski.

Die Grünen Alten wollen übrigens am morgigen Samstagvormittag für die Karstadt-Belegschaft Unterschriften sammeln zum Erhalt des Standorts. „Wir Grüne stehen zum Standort Rheydt“, sagt Wolkowski. „An dieser Stelle nichts zu tun und alles Weitere den Markt regeln zu lassen, das ist keine Option für uns.“

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