Personalsituation der Verwaltung: Grüne für regelmäßigen Bericht

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Über die Personalpolitik in der Stadtverwaltung mag sich so mancher in den letzten Tagen die Augen gerieben haben, spätestens seit bekannt wurde, dass der frühere Jugendamtsleiter Reinhold Steins nur wenige Tage nach seiner Verabschiedung wieder mit der Leitung dieses Fachbereichs betraut wurde. Dieser (verzweifelte) Schritt der Verwaltung rief Kritik hervor. So monierte etwa der Personalrats-Vorsitzende Peter Heller nicht zu Unrecht, dass mit der Suche des Nachfolgers viel zu lange gezögert worden sei.

Das Vorgehen der Verwaltung im beschriebenen Fall ist aus Sicht der Mönchengladbacher Grünenfraktion symptomatisch für eine wenig effiziente und vor allem wenig transparente Personalpolitik – immerhin zählt die von OB Hawi Reiners (CDU) geführte Verwaltung zu den größten öffentlichen Arbeitgebern der Stadt. „Wir haben hier einen Großbetrieb, aber ohne Personalausschuss“, stellt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath fest.

Der Ausschuss wurde 2009 auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Norbert Bude (SPD) abgeschafft. Die Entscheidung, dass der OB als Verwaltungschef allein für die Personalpolitik der Stadtverwaltung zuständig ist, scheint sich nun zu rächen. Seit gut sechs Jahren ist nun der Hauptausschuss das für die Personalpolitik zuständige Gremium. Hier aber erfolgt die Einbringung von Personalfragen seitens der Verwaltung bisher nur in Ausnahmefällen.

„Der Hauptausschuss ist aufgrund der Komplexität des Themas eigentlich hierfür ungeeignet“, meint Karl Sasserath und verweist auf den hohen Krankenstand bei der Stadtverwaltung und den Umstand, dass hunderte von Stellen in der Verwaltung fortlaufend unbesetzt bleiben. „Die Personalakquise, die betriebliche Weiterbildung, die betriebliche Gesundheitsförderung sind weitere Themen, die dazugehören, ebenso die Ausbildungssituation, die Abordnung von Beschäftigten beispielsweise an das Jobcenter oder die mags“, sagt Sasserath.

Seit der Abschaffung des Personalausschusses würden solchen Themen an keinem politischen Ort mehr diskutiert. „So wie es jetzt ist, erfährt der Stadtrat vom Personalversagen der Verwaltung aus der Zeitung“, betont der Grünen-Politiker. Seine Fraktion hat vor diesem Hintergrund einen Antrag in diesen Ratszug eingespeist, wonach die Verwaltung der Politik künftig zumindest in regelmäßiger Folge über die Personalsituation der Stadtverwaltung im Hauptausschuss berichten soll. „So wie derzeit kann es jedenfalls nicht weitergehen“, meint Sasserath. „Für eine Stadtverwaltung mit vielen hunderten Beschäftigten ist solch ein Zustand unangemessen.“

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