Mit Grünen keine Fehlbesetzung-Bündnis90/Die Grünen zur Besetzung des Dezernats für Sport, Schule und Kultur

Nach Auffassung der Mönchengladbacher Bündnis90/Die Grünen sollte sich die Eignung für eine Bewerbung um die Stelle des/der Dezernenten/in für Sport, Schule und Kultur in Mönchengladbach in erster Linie aus der Erwerbsbiographie herleiten lassen. „Wenn einige Mitglieder der CDU-Fraktion die formale Eignung einer Bewerberin höher veranschlagen als die Mitgliedschaft eines Bewerbers ihrer Ratsfraktion in der eigenen Partei, verdient diese Haltung Respekt “, bezieht Karl Sasserath, Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen Mönchengladbach zur anstehenden Wahl für die Besetzung der Stelle des/der Dezernenten/in für Sport, Schule und Kultur in Mönchengladbach Stellung.

Dr. Hütter vertritt eine kulturpolitische Vorstellung, die anstelle eines breiten differenzierten Angebotes, dies auf einige wenige „Leuchtturmprojekte“ verengen will. Schon in der Vergangenheit stießen bei weiten Teilen der Mönchengladbacher Kulturproduzenten/-produzentinnen die Vorstellungen des Ratsherrn Dr. Hütter (CDU) auf breite Ablehnung. „Unter einem Dezernenten Dr. Hütter dürfte die Kulturlandschaft in Mönchengladbach nicht breiter, sondern kleiner werden“, warnt Hans Schürings, Sprecher der Grünen im Kulturausschuss.

Die Mönchengladbacher Schullandschaft steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Sinkende Schülerzahlen insbesondere im Grundschulbereich zwingen zu Veränderungen, ähnlich die von der CDU/FDP Landesregierung auf den Weg gebrachte Auflösung der Schulbezirke. Dazu Thomas Menzel, Sprecher der Grünen im Schul- und Bildungsausschuss der Stadt: „Über seine schulpolitischen Vorstellungen lässt Herr Dr. Hütter bisher die Öffentlichkeit völlig im unklaren. Eine berechenbare Bildungspolitik benötigt aber die klare Positionierung desjenigen, der dafür die Führungsverantwortung anstrebt.“

Bisher gehört neben der Schul- und Kulturpolitik auch der Sport zum Dezernat, um dessen Führung Dr. Hütter sich kurzfristig bewirbt. Auf dem Feld der Mönchengladbacher Sportpolitik ist Herr Dr. Hütter bisher nicht öffentlich in Erscheinung getreten.

„Die Kompetenz eines Bewerbers muss auch unter personalwirtschaftlichen Aspekten gesehen werden. Dort, wo innerhalb der öffentlichen Verwaltungen Positionen ausschließlich nach parteitaktischen Erwägungen besetzt werden, können daraus resultierende Kompetenzlücken des Führungspersonals zu feststellbaren Demotivierungen der Mitarbeiter führen “,so Ratsherr Joe Hüskens und weiter,  „Um diesen Effekt zu kompensieren werden dann im Umfeld des politischen Führungspersonals kostenintensive Stellen, z. B. für Controller, eingerichtet. Eine solche Vorgehensweise war schon in der Vergangenheit in Mönchengladbach zu beobachten, obwohl im Gegensatz dazu in vielen neuralgischen Bereichen der Stadtverwaltung bis heute vorhandene Stellen unbesetzt sind“.

Im Verwaltungsvorstand der Stadt Mönchengladbach ist heute keine einzige Frau mehr vertreten. Momentan werden alle Dezernate im Rathaus ausschließlich von Männern besetzt. „In Mönchengladbach scheinen Teile der CDU, FDP und FWG sich offensichtlich nur einen Mann für die Stelle des/der Dezernenten/in für Sport, Schule und Kultur in Mönchengladbach vorstellen zu können“, dazu Ratsfrau Ulla Brombeis kritisch, und weiter: “Deshalb werde ich der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vorschlagen, bei gleicher Qualifikation auf jeden Fall eine Bewerberin zu wählen.“

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