Hajo Siemes – grüner Landtagskandidat für den Wahlbezirk Mönchengladbach I (Süd)

Hajo Siemes.

Von der Mitgliederversammlung der Grünen wurde Hajo Siemes mit gut 80 Prozent der Stimmen als Direktkandidat zum Landtag NRW im Wahlkreis 49, Mönchengladbach I gewählt.

Hajo Siemes ist  seit über 30 Jahren Mitglied bei den „Grünen“, heute Bündnis 90 / Die Grünen im Kreisverband Mönchengladbach. Seit 1987 ist er kommunalpolitisch in Ausschüssen und seit 1989 – 2001 auch im Rat der Stadt Mönchengladbach tätig gewesen. Unter anderem war er von 1994 -1999 Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Mönchengladbach und hat 1999 als Oberbürgermeisterkandidat für die Grünen kandidiert.
2001 hat er aus persönlichen Gründen sein Ratsmandat niedergelegt. Bei den Kommunalwahlen 2004 hat er dann für die Bezirksvertretung Giesenkirchen kandidiert und wurde für die nächsten fünf Jahre in die Bezirksvertretung gewählt.  2009 bei den Kommunalwahlen hat er wiederum, aber jetzt für den neuen Bezirk Mönchengladbach –Ost kandidiert und bin seit dieser Zeit als stellvertretender Bezirksvorsteher Mitglied der Bezirksvertretung MG-Ost. Sowohl 2005 als auch vor nun zwei Jahren 2010 hat er für den Wahlbezirk Mönchengladbach-Süd für ein Direktmandat bei den Landtagswahlen kandiert.
Zwischenzeitlich war er gut fünf Jahren Delegierter des Kreisverbandes im Bezirksrat Niederrhein/Wupper und hat bei der Gründung des Bezirksverbandes mitgewirkt. Seit vielen Jahren ist er außerdem als Beisitzer im Vorstand der Grünen tätig.

Hier seine Ausführungen:
„Die Erfahrungen, die ich durch meine langjährige politische Arbeit mitbringe, möchte ich auch in diesen Wahlkampf  mit einfließen lassen. Bei der inhaltlichen Auseinandersetzung im kommenden Wahlkampf, werde ich sicher auch noch vom Wahlkampf 2010 profitieren können. Die Themen von vor zwei Jahren werden auch bei diesen Wahlen wieder eine Rolle spielen. 

Ich verspreche mir von meiner Kandidatur ein gutes Ergebnis für uns und die Grünen NRW. Ein Direktmandat anzustreben, ist auch für einen Grünen Kandidaten kein unerreichbares Ziel mehr.  Allerdings sollte es unser vorrangiges Ziel sein, über die Zweistimme die Landtagsfraktion personell zu stärken, um mehr grüne Ziele zu verwirklichen. Ich habe die Zeit und die Möglichkeit, mich so engagiert wie vor zwei Jahren für ein gutes Ergebnis auch bei diesen Wahlen ein zu setzen.

Für mein Engagement auf Landesebene sind folgende Fakten von Bedeutung:
•    Bereits bei den Landtagswahlen 2005 und 2010 habe ich im Wahlkreis Süd in MG für den Landtag kandidiert
•    Über fünf Jahre war ich als Delegierter der Grünen MG im Bezirksrat Niederrhein/Wupper aktiv und arbeite dort eng mit unseren Landtagabgeordneten zusammen
•    In meiner Zeit als Umweltausschussvorsitzender hatte ich viele Kontakte zu den Landesgrünen und habe während dieser Zeit und darüber hinaus in Landesarbeitsgemeinschaften Umwelt, Ökologie und Abfallentsorgung mitgearbeitet.
•    Als Mitglied im Mönchengladbacher Friedensforum bin ich außerdem in der bundesweiten „Grünen-Friedensinitiative“ organisiert und arbeite dort mit an friedenspolitischen Strategiepapieren und nehme an Bundeskongressen teil.  
Die inhaltlichen Schwerpunkte meiner politischen Arbeit liegen auf den Gebieten Umweltschutz, Naturschutz, Ökologie, Abfallentsorgung, Verkehr und Energie. Dies sollen auch auf Landesebene meine Schwerpunkte sein.
Hier liegt einiges im Argen und bedarf einer grundlegenden Korrektur.
Ich beschränke mich nun hierbei auf einige für mich wichtige Themen und Ziele:
•    Kiesabbau, hier besonders am Niederrhein stoppen. Der Kiesexport ist ein großes Problem, der Abbau zerstört unsere einzigartige Landschaft am Niederrhein
•    Biotopenvernetzung weiter vorantreiben, die EU-FFH-Richtlinien konsequent umsetzen
•    Neue Naturparks in NRW schaffen, statt weitere Flächen zu versiegeln
•    Renaturierung von Flussläufen vorantreiben
•    Verunreinigung von Seen und Flüssen vor allem durch Pestizide aus der Landwirtschaft stoppen
•    Ausstieg aus den fossilen Energieträgern wie Braunkohle vorantreiben, dabei die Restseeproblematik im Braunkohletagebau angehen
•    Alternative Energieträger, wie Sonne, Wind, Kraft-Wärme-Koppelung, wieder stärker fördern, statt Förderung abzubauen
•    Bio-Gasanlagen, wenn sie nicht nur aus Mono-Agrar-Produkten (wie Mais) beschickt werden sollen, fördern
•    Und endlich eine Verkehrswende herbeiführen
•    Kein weiterer Flächenverlust durch große Straßenbauprojekte, Straßenerhaltung vor Straßeneubau.
•    Zunehmende Mobilität durch Ausbau des ÖPNV und des Schienenverkehrs entgegenwirken
•    Umschichtung der Geldmittel für den Straßenbau hin zum ÖPNV
•    Begrenzung des regionalen Flugverkehrs und der Verkehrslandeplätze

All diese Maßnahmen hätten natürlich auch Auswirkung auf Mönchengladbach und den Niederrhein. Ich denke hier besonders an den Verkehrslandeplatz, an das HQ, an weitere FFH Gebiete, an die Renaturierung der Niers und deren Nebenläufe, an den Braunkohletagebau und dessen  Folgeschäden sowie an der Verbesserung des Bus und Bahnverkehrs mit besseren Taktzeiten und neuen Haltepunkten, um nur einige Punkte zu benennen.
Ich habe mich bei der Aufzählung auf meine Schwerpunktthemen begrenzt. Natürlich sind Themen wie gleiche Bildungschancen und mehr Gesamtschulen  genau so wichtig wie z.B. nachhaltiges Wirtschaften, Bekämpfung der Armut, soziale Gerechtigkeit und interkulturelle Vielfalt, um nur noch einige wichtige Themen zu benennen.“

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