Eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage: Grüne präsentieren Wahlprogramm

Fraktionsvorsitzender und OB-Kandidat Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach heute in der Geschäftsstelle an der Brandenberger Straße ihr Programm für die Kommunalwahl 2014. Wahlkampfleiter Gerd Schaeben sowie die Spitzen von Fraktion und Partei stellten dabei zehn Punkte heraus, die für die Grünen von zentraler Bedeutung sind. „Für uns stehen Klima, Umwelt-, Natur- und Artenschutz an erster Stelle“, unterstrich Fraktionschef Karl Sasserath. „Eine intakte Umwelt ist unsere Lebensgrundlage, und daran muss sich unser Handeln messen lassen.“

Die Stadt Mönchengladbach könne sich positiv weiterentwickeln, wenn zentrale grüne Themen für die Zukunft beachtet und genutzt würden. Dazu zählte Sasserath vor allem das grüne Kernthema Klimawandel. Die „Vitusstadt“ müsse das kommunale Klimakonzept umsetzen, die Energetische Sanierung städtischer Wohnungen und Gebäude vorantreiben und die Erneuerbaren Energien sowie das Thema Energieeffizienz zur kommunalen Vorbildaufgabe machen. Weiter müsse die Stadt weiterentwickelt werden weg von der Auto- und hin zu einer Fahrrad- und Fußgängerstadt. „Wir müssen das Radwegenetz endlich ausbauen, den Autoverkehr reduzieren und den ÖPNV verbessern“, so Sasserath, der auch die Wiedereinführung einer Straßenbahn in Mönchengladbach anregte.  
 
Ein weiteres wichtiges Anliegen der Grünen ist die Neubelebung der Stadtzentren. Sie wollen die Bereiche Wohnen, Arbeit, Einkaufen, Freizeit und Erholung verbinden und sich dabei am Masterplan orientieren. „Die Stadt“, so Sasserath, „sehen wir als Nahversorgungszentrum, in dem der Wohn- und Lebensraum für Jung und Alt aufgewertet werden muss.“ Den Strukturwandel wollen die Grünen nach Darstellung ihres Fraktionsvorsitzenden und OB-Kandidaten sozial ausgerichtet sehen. „Wir wollen Mönchengladbach als Hochschul-, Bildungs-, Kultur- und Innovationsstandort gestalten und die soziale Tradition der Stadt pflegen und weiterentwickeln“, sagte Sasserath. So müsse auch der Bereich Sport, Freizeit und Gesundheit ganz-heitlich verknüpft werden.

Zum Thema Wirtschaft betonte stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulla Brombeis die Wichtigkeit, kleine und mittlere Unternehmen zu fördern und die wirtschaftliche Kompetenz von Menschen mit Migrationsgeschichte besser zu nutzen. Der Haushalt der Stadt müsse ausgeglichen, die Schulden weiter abgebaut werden. „Den Weg, den wir hier mit der Ampel begonnen haben, müssen wir konsequent zu Ende bringen“, unterstrich sie. Auch die Wichtigkeit des Zukunftsthemas Inklusion für die Stadt Mönchengladbach stellen die Grünen in ihrem Programm heraus. „Wir wollen der Ausgrenzung verschiedener Bevölkerungsgruppen begegnen durch Bildung und gesellschaftliche Teilhabe“, sagte Gerd Schaeben.

Der grüne Wahlkampfleiter verwies auf die Wichtigkeit des Zugangs zur Information und die Förderung interkultureller Begegnungen. Im Bereich der Kultur gelte es, die städtischen Angebote zu sichern, den Bereich der freien Kultur zu fördern und ganzheitliche, interkulturelle Konzepte dauerhaft zu verankern. Als zentralen Punkt sehen die Grünen schließlich die Themen Transparenz und Verbraucherschutz. „Wir müssen die Menschen noch viel mehr an Zukunftsentscheidungen und Planungsprozessen beteiligen“, forderte Schaeben. Zugleich gelte es, ehrenamtliches, soziales und kulturelles Engagement zu stärken.
Anita Parker und Shahriar Parvizi sehen die Grünen mit diesem Programm auf einem guten Weg. „Wenn unsere Punkte Stück für Stück umgesetzt werden, gilt das in gleichem Maße für unsere Stadt“,  so die beiden Sprecher des Grünen-Kreisverbandes unisono.
 
Hier die zehn grünen Themenschwerpunkte in der Übersicht >


Hier der Link zum Kommunalwahlprogramm 2014 von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengfladbach >

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