Die Übernahme der Auszubildenden der Stadtverwaltung Mönchengladbach muß garantiert sein

Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Gewerkschaft Verdi mit den Oberbürgermeisterkandidaten am 4.5.2004 wurde bekannt, dass 27 Auszubildende, die bei der Stadt Mönchengladbach im Jahr 2004 ihre Ausbildung beenden werden, von der Stadt Mönchengladbach ein Schreiben erhalten haben, worin ihnen mitgeteilt wird, dass sie sich zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei der Agentur für Arbeit Mönchengladbach arbeitslos melden sollen. Dieses Schreiben der Stadtverwaltung an die Auszubildenden löst eine tiefe Verunsicherung aus. Ein solches verwaltungsseitiges Handeln ignoriert die schwierige Lage der Auszubildenden insbesondere in der Prüfungssituation, aber auch auf dem Arbeitsmarkt.

Bei vielen im politischen Raum trifft dieses Vorgehen der Verwaltung auf großes Unverständnis. In den vergangenen Jahren, wurde die Festlegung der jährlichen Zahl von Auszubildenden von der Verwaltung streng am Bedarf orientiert. Nunmehr sollen die Auszubildenden, die am Bedarf bei der Stadtverwaltung ausgebildet wurden, trotz voraussichtlich bestandener Prüfungen nicht übernommen werden. Dieses verwaltungsseitige Vorgehen ignoriert sowohl die Tatsache, dass zum Einen am Bedarf ausgebildet wurde als auch zum Anderen bei der Stadtverwaltung hunderte von im Stellenplan veranschlagter Stellen nicht besetzt sind.

Die zur Ausgestaltung des Ausbildungsplatzangebotes bei der Stadtverwaltung fraktionsübergreifend gefällten Beschlüsse implizierten die Übernahme der Auszubildenden nach bestandener Prüfung.

Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel müssen logischer Weise im Haushalt der Stadt Mönchengladbach veranschlagt sein.

Vor dem dargestellten Hintergrund ergibt sich die politische Notwendigkeit, das Thema Übernahme der Auszubildenden umgehend mit der Verwaltung öffentlich zu diskutieren.

Bündnis90/Die Grünen bitten daher, durch die umgehende Einberufung einer Sondersitzung diesem Erfordernis Rechnung zu tragen.

Karl Sasserath

Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen

 

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