Zug-Fernverbindung über Gladbach nach Eindhoven rechnet sich laut neuer Studie

Mönchengladbach. Schon seit längerem macht das Bahn-Projekt ROCK („Regions of Connected Knowledge“) von sich reden. Ziel dieses Projekts ist es, allen Reisenden über die Grenzen hinweg Zugverbindungen anzubieten, die schnell und unkompliziert sind. Jetzt wurde geprüft, welche Hindernisse für eine direkte Intercityverbindung zwischen Eindhoven und Düsseldorf (über Mönchengladbach) beseitigt werden müssen.

„Zwingend notwendig dafür wäre der zweigleisige Ausbau der Strecke Dülken – Kaldenkirchen, nur dann könnte die Verbindung Eindhoven - Venlo - Mönchengladbach – Düsseldorf funktionieren“, sagt Dr. Gerd Brenner, Bundestagskandidat der Grünen in Mönchengladbach. „Bislang ist es nämlich so, dass der eingleisige Abschnitt Dülken - Kaldenkirchen ein großes Hindernis darstellt; vor allem durch den Güterverkehr ist dieser Abschnitt ein nicht länger hinzunehmender Engpass.“ Die Bündnisgrünen, so Dr. Brenner weiter, hätten seit langem schon die Umsetzung einer schnelleren Verbindung zwischen den wirtschaftsstarken Regionen Rhein-Ruhr und Noord-Brabant/Randstad sowie insbesondere eine stetige Fernverkehrsanbindung des Hauptbahnhofs Mönchengladbach gefordert.

Die brandaktuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung der Städte Düsseldorf, Mönchengladbach, Eindhoven und Venlo mit dem ROCK-Projekt gibt dieser Forderung weiteren Auftrieb. Sie hat ergeben, dass Gelder für den Bau eines zweiten Gleises zwischen Kaldenkirchen und Dülken sinnvoll investiert würden. Laut Studie ergibt sich ein sehr hoher Nutzen-Kosten-Faktor von 17,7.

Der in der Untersuchung dargestellte Nutzen-Kosten-Faktor der Vorzugsvariante weist konkret eine Verlagerung von 250.000 Personenkilometern pro Tag von der Straße auf die Schiene aus; im Güterverkehr werden netto 2,8 Mio. Tonnen pro Jahr auf die Schiene verlagert. Damit führte diese Maßnahme zu einer signifikanten Entlastung der Umwelt.

„Im Abschnitt von Dülken nach Kaldenkirchen soll noch ein zweigleisiger Bahnkörper vorhanden sein, wie es heißt, war diese Strecke bis zum Zweiten Weltkrieg immer zweigleisig“, erläutert Georg Weber, planungspolitischer Sprecher der Grünen-Ratsfraktion Mönchengladbach. Der Bedarf an Grunderwerb wäre demnach nur gering. Laut Untersuchung würden die Kosten für den Ausbau etwa 36 Mio. Euro betragen. Darin eingeschlossen wären Schallschutz¬maßnahmen in den Siedlungsgebieten an der zweigleisig auszubauenden Trasse von Dülken nach Kaldenkirchen.

Für den Bundestagskandidaten Dr. Gerd Brenner ist aufgrund dieser Faktenlage klar, dass auf Bundesebene umgehend gehandelt werden sollte: „Berlin muss jetzt mitziehen und diesen Ausbau im Bundesverkehrswegeplan 2015 verankern“, fordert er.

Mehr zur Untersuchung im Internet unter www.rock-project.eu/projects/ic-connection-eindhoven-duesseldorf.html

Kommunalwahl 2020 - Ihr Weg zu unserem neuen Internetauftritt.

Öffnungszeiten

Montag        10.00 - 13.00 Uhr

Dienstag      10.00 - 13.00 Uhr

Mittwoch      10.00 - 13.00 Uhr

Donnerstag  10.00 - 13.00 Uhr /

                    15.00 - 17.00 Uhr

Freitag         10.00 - 13.00 Uhr

Adresse/Kontakt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Brandenberger Str. 36

41065 Mönchengladbach

 

Kreisverband:

Tel. 02161-206 404

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de

 

 

Bankverbindung:

Kontonummer 3505065

BLZ 370 605 90

IBAN: DE54370605900003505065

BIC: GENODED1SPK

Sparda Bank West eG

 

Fraktion:

Tel. 02161-206 204

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de