Überwältigende Teilnahme an der Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative

Hajo Siemes

Vor Beginn der Info-Veranstaltung zum Widerspruch gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf, drängten sich die Teilnehmer/-innen in den nachher viel zu kleinen Saal. So konnte der Vorsitzende Frederik Skupin über 170 Zuhörer und Zuhörerinnen begrüßen. Er ging in seinem Beitrag noch mal kurz auf die Entstehung der Initiative, die seit gut einem Jahr erfolgreich arbeitet, ein und zeigte die Ziele der Initiative auf. So erklärte er die Verhinderung der Kapazitätserweiterung des Flughafens zum Hauptziel und forderte von der Politik ein effizientes und nachhaltiges integriertes Mobilitätssystem unter Einbeziehung aller Verkehrsträger.

Werner Kindsmüller, Vorsitzender der Initiative „Kaarster gegen Fluglärm“ ging vor allem im Einzelnen auf das Antragsverfahren ein und konnte in seinem Vortrag die von der Flughafengesellschaft vorgegebenen Gründe für eine Erweiterung, an vielen Punkten widerlegen. So verwies er vor allem darauf, dass weder die Region, noch die Wirtschaft von einer Erweiterung profitieren würde, sondern lediglich der Flughafen Düsseldorf selbst, auf Kosten der Steuerzahler und der anderen Flughäfen in NRW. Sein großes Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge brachte er mit einfachen Worten zum Ausdruck und konnte die Zuhörer davon überzeugen, den Widerspruch geltend zu machen.

Oliver Keymis, Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des Landtags, ging vor allem auf ein fehlendes Luftverkehrskonzept ein und forderte gleichzeitig auch ein Umdenken in der Verkehrspolitik. Dabei stellte er auch die unterschiedlichen Positionen in der Landesregierung zum Flugverkehr dar. Außerdem ging er auf bestehende Verträge zum Schutz der Bevölkerung ein und stellte sich hinter das Nachtflugverbot, was immer wieder ausgehebelt wird. Letztlich appellierte er an alle Bürgerinnen und Bürger, das eigene Verhalten in Sachen „Fliegen“ kritisch zu hinterfragen und andere Verkehrsträger vermehrt in Anspruch zu nehmen.

 

Hajo Siemes, gleichzeitig auch Sprecher der Bürgerinitiative, stellte fest, dass ohne das engagierte Auftreten der Bürgerinitiative die Stadt erst gar nicht am Planfeststellungsverfahren beteiligt worden wäre. Dies sei nun der Fall, weil ausgehend von den Entscheidungen in der Bezirksvertretung Ost, parteiübergreifend zusammen gearbeitet wurde und somit es zum Widerspruch der Stadt gegen die Kapazitätserweiterung gekommen sei. Er kritisierte jedoch auch, dass die Begründung hätte ausführlicher und sachbezogener ausfallen müssen. Vor allem auf das Nachflugverbot und auf die gesundheitlichen Auswirkungen für die Bevölkerung, hätte die Stadt in ihrer Stellungnahme detaillierter eingehen müssen. 

Im Anschluss fand noch eine lebhafte Diskussion zu den einzelnen Vorträgen statt. Nach einem nochmals deutlichen Appell von Herrn Kindsmüller, gemeinsam mit allen Kräften den Widerspruch gegen die Kapazitätserweiterung geltend zu machen, konnte Frederick Skupin eine gelungene Veranstaltung mit vielen motivierten Zuhörern nach über zwei Stunden beenden.

 

Für die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ 

Hajo Siemes                      

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