Straßenaufbrüche in Mönchengladbach: Grüne veranlassen bessere Kontrolle

Ulla Brombeis.l

Kaputte Straßen sind den Verkehrsteilnehmern ein Ärgernis. Eine Ursache für den schlechten Zustand etlicher Straßen im Stadtgebiet sind Verfüllungen von Straßenaufbrüchen, die über Jahre hinweg größtenteils unkontrolliert erfolgten. In Mönchengladbach werden bisher nur etwa zehn Prozent aller nach Aufbrüchen wiederhergestellten Straßen kontrolliert. Das wird sich nach einer Initiative der Gladbacher Bündnisgrünen nun ändern.

 

Mönchengladbach. Die Winter der vergangenen Jahre waren hart, ihre Folgen bekamen die Verkehrsteilnehmer, die im Mönchengladbacher Stadtgebiet unterwegs waren, auf Straßen, Rad- und Gehwegen zu spüren. Große Schäden entstanden dort, vor allem auch, weil viele Straßenaufbrüche nicht fachgerecht verfüllt wurden. Die ordnungsgemäße Verfüllung dieser Straßenaufbrüche zu kontrollieren, obliegt der Stadt.

 

Zu regelmäßigen Aufbrüchen von Straßen kommt es, weil Leitungen von Vertretern aus den Bereichen Kommunikation, Strom, Gas, Frischwasser, Abwasser, Fernwärme, Regenwasser, Lichtsignalanlagen neu verlegt oder repariert werden müssen. Problematisch: Die Straßenbauer als Fachpersonal stellen in aller Regel die Straße nicht wieder her. Wie eine Untersuchung in Köln ergab, war in der Vergangenheit in der Domstadt keine einzige Straße fachgerecht wiederhergestellt worden. Folgen für die Kommune: Wieder aufgebrochene Straßen haben einen höheren Unterhaltungsaufwand und halten nicht solange. Die Kölner reagierten prompt: Mittlerweile gibt es dort 31 Mitarbeiter im Straßenkontrolldienst – sie waren zuvor als Reinigungskräfte angestellt, wurden aber umgeschult.

 

„Bei uns in Mönchengladbach werden bisher nur etwa 10 Prozent aller wiederhergestellten Straßen nach Aufbrüche kontrolliert; das werden wir nun verbessern“, sagt Ulla Brombeis, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Mönchengladbacher Grünen.

 

Konkret soll dazu der städtische Stellenplan 2012 verändert werden: „Die Grünen haben angeregt, so viele neue Kontrolleure für Straßenaufbrüche einzustellen, dass eine jährliche Kontrollquote von 80 Prozent erreicht wird“, so Ulla Brombeis. Die Verwaltung werde damit in den Stand versetzt, eine Steigerung der Kontrollquote um 70 Prozent zu erreichen. Ein Teil der hierauf entfallenden Kosten soll durch die Anpassung der Verwaltungsgebührensatzung wieder eingenommen werden.

 

„Die Ergänzung der Verwaltungsgebührensatzung um den Bereich Kontrollen von wiederhergestellten Straßen nach Aufbrüchen ist erforderlich, weil wir auf diese Weise die Straßen und Wege im Zuge einer Werterhaltung öffentlichen Eigentums zum Teil refinanzieren können“, so die Bündnisgrüne, die auch Vorsitzende des Finanzausschusses der Stadt Mönchengladbach ist. Ulla Brombeis: „Ich gehe davon aus, dass durch die höhere Kontrollquote Straßenunterhaltungsmittel einspart werden.“

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