Ruckes: Grüne für sofortige Lärmminderungsmaßnahmen

Hajo Siemes

Giesenkirchen/Ruckes. In ihrer Stellungnahme zum Regionalplan geht die Stadt Mönchengladbach unter dem Punkt „Verkehrsinfrastruktur“ auf eine mögliche Trassendarstellung der L19 ein. In der Stellungnahme, die am 25.02.2015 dem Rat der Stadt vorgelegt wurde, heißt es: „Die Stadt geht davon aus, dass sich die Trassendarstellung der L19n aus der Übernahme der Vorgaben des Landes NRW ergibt, welche noch der fachgesetzlichen Planungskonkretisierung bedarf.“

Für die Grünen in der Bezirksvertretung Ost deutet diese Aussage so, dass die Stadt sich durch diese Formulierung die Möglichkeit offen halten will, die Weiterführung der L19 durch den Osten der Stadt in absehbarer Zeit wieder anzustreben. Bedingt durch heftige Bürgerproteste war vor Jahren der Ausbau der L19 im Mönchengladbacher Osten durch Politik und Verwaltung aufgegeben worden. Die Grünen hatten nun in der jüngsten Ratssitzung Rat beantragt, den oben genannten Satz aus der Stellungnahme der Stadt zum Regionalplan herauszunehmen. Dies lehnten CDU und SPD jedoch ab.

„Die Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD lassen sich mit dieser Entscheidung eine Tür offen, um die L 19 durch den Osten der Stadt wieder zu ermöglichen“, sagt dazu Hajo Siemes, Fraktionssprecher der Grünen in der BV Ost. Nach jahrelangem Bürgerprotest in der Vergangenheit sei man davon ausgegangen, dass dieses Thema „vom Tisch ist“. Hajo Siemes: „Durch die Stellungnahme der Stadt zum Regionalplan müssen wir damit rechnen, dass diese Straße nun irgendwann wieder zum Thema für uns wird.“

Planungen einer neuen Straße durch den Osten der Stadt würden Siemes zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viele Jahre nach sich ziehen und wären dazu in absehbarer Zeit nicht zu finanzieren. Die Grünen in der BV Ost wollen stattdessen Sofort-Maßnahmen ergreifen, um den Verkehrslärm für die Anwohner in Ruckes zu reduzieren. „Wir beantragen deshalb, die Straße Ruckes in der nächsten Umsetzungsphase des Lärmaktionsplans mit aufzunehmen“, so der Grünen-Politiker weiter.

Hierbei schlagen die Grünen vor, die Straße durchgängig mit „Tempo 30“ auszuweisen und zudem prüfen zu lassen, unter welchen Voraussetzungen ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr auf dieser Straße umgesetzt werden kann.  „Diese beiden Maßnahmen würden den Lärm und den Verkehr auf dieser Straße erheblich verringern, außerdem wäre die Umsetzung kurzfristig mit geringen finanziellen Mitteln möglich“, sagt Siemes.

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