Remmel: Gesundheit und Lärmschutz gehen vor

Johannes Remmel.
Hajo Siemes.

Mönchengladbach. Zu Beginn dieser Woche, am Dienstag, 25. April, diskutierte Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) mit der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm MG-Ost“ über die geplante Ausweitung der Kapazität des Flughafens Düsseldorf. Unmissverständlich machte der Minister klar, dass es keine Ausweitung der Flugbewegungen auf Kosten der Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner geben dürfe. Erst recht nicht auf Grund von unzureichenden und lückenhaften Daten.

„Lärm macht krank. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass der Bedarf nach Ausweitung der Kapazitäten des Düsseldorfer Flughafens sorgfältig mit dem Recht der Anwohnerinnen und Anwohner auf körperliche Unversehrtheit abgewogen wird. Wenn die Betreiberin des Flughafens ihren Antrag mit einer unzureichenden und lückenhaften Umweltverträglichkeitsstudie begründet, gibt es für eine solche Abwägung keine Basis. Ich sehe daher für die Genehmigung der Kapazitätsausweitung keine Grundlage“, sagte Remmel.

Besonders die im Osten Mönchengladbachs liegenden „ruhigen Gebiete“, wie das Hoppbruch und der Bungtwald, sind stark von Fluglärm betroffen. Laut Lärmaktionsplan der Stadt Mönchengladbach sind diese gerade diese Gebiete vor noch mehr Lärm zu schützen - und  dies gilt auch für Fluglärm. Im Erörterungsverfahren wurde vom Sprecher der Initiative, Hajo Siemes, auch auf diesen Sachverhalt besonders hingewiesen.

 „Für die vom Flughafen Düsseldorf beantragte Kapazitätserweiterung gilt der Angerlandvergleich für uns als Rahmen verbindlich. Deshalb darf es auch nicht zu einer schrittweisen weiteren Ausweitung des Zweibahnbetriebes kommen. Insbesondere darf es keine Ausweitung der Flüge in den Nachtrandzeiten oder in der Nacht geben. Die heutigen durch Verspätungen verursachten Nachtflüge sollen durch andere Umlaufplanungen und Slot-Vergaben reduziert werden“ sagte Hajo Siemes, Vertreter der Mönchengladbacher Grünen in der Bezirksvertretung Ost.

Zusammengefasst äußerte Minister Remmel folgende Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung, die von der Flughafengesellschaft in Auftrag gegen wurde:  Der zu erwartende Zuwachs an Fluglärm wird kleingerechnet, indem zum Beispiel zwei falsche Werte miteinander verglichen werden. Als Ausgangsbasis legt der Flughafen das Maximum der aktuell möglichen Flüge zu Grunde. Als Prognosewert für 2030 wird hingegen nicht die beantragte Maximalkapazität angenommen, sondern nur ein angeblich realistisches Lärmniveau, das von weniger Flügen ausgeht. Zudem wird nur ein Teil des künftig vom Fluglärm betroffenen Gebietes betrachtet. So wurde u.a. das Lärmaufkommen auch in und um Mönchengladbach nicht mit berücksichtigt.


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