Hartnäckiger Einsatz für Hardter Bürger: Grüne aktiv gegen Lärm und Abgase entlang der A 52

Mönchengladbach. In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Hardt wurde einstimmig ein Antrag der Grünen verabschiedet, wonach auf dem Autobahnteilstück der A 52, das an Hardt vorbeiführt, die Geschwindigkeit reduziert werden soll. Damit könnte die Wohn- und Lebensqualität im Umfeld der Autobahn, insbesondere für die Bewohner von Piperlohof, deutlich verbessert werden.

 

Es ist ein hartnäckiges Unterfangen für die Hardter Grünen: Die Autofahrer auf der angrenzenden A52 sollen in diesem Teilabschnitt langsamer fahren, damit weniger Lärm und Abgase produziert werden. Diesen sinnigen Vorstoß hatte man zuletzt im März letzten Jahres in der Bezirksvertretung unternommen. Der Antrag, gemeinsam von Grünen und SPD initiiert, führte zu einem einstimmigen Beschluss aller Fraktionen in der Hardter Bezirksvertretung. Im Planungsausschuss der Stadt wurde der Antrag dann leider im September abgelehnt. Dort stimmten auch SPD-Mitglieder gegen ihren eigenen Antrag.   <s></s>

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Grund der damaligen Ablehnung: Es gibt unterschiedliche Ergebnisse der Lärmkartierung, eine Klärung darüber zwischen der Stadt und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW konnte bis heute nicht herbeigeführt werden. Die Verwaltung will infolge dessen die Bundesverkehrswegezählung abwarten, danach würden Ergebnisse allerdings erst im Jahre 2011 vorliegen. Den Grünen dauert das zu lange: „Wir wollen in der Sache mehr Tempo machen als die Verwaltung, da nach der Lärmkarte NRW die kritischen Grenzwerte von 70 Dezibel tagsüber und 60 Dezibel nachts bereits jetzt überschritten sind und der Verkehr mit Sicherheit zu- und nicht abnehmen dürfte“, sagt Gaby Brenner, Fraktionssprecherin der Grünen in der Bezirksvertretung Hardt mit Verweis auf das Internet. Dort kann die Lärmkarte NRW unter www.umgebungslaerm.nrw.de eingesehen werden. Aus Sicht der Grünen gibt es mit besagter Lärmkarte hinreichend genug Sachargumente, bereits jetzt zu handeln.

 „Wir berufen uns in unserem Antrag jedoch auch auf ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Klimagutachten, das bereits 2007 vom Umweltausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen wurde“, erläutert Gaby Brenner. In diesem Gutachten wird genau die von den Grünen beantragte Maßnahme einer Geschwindigkeitsreduzierung empfohlen. Würde die Empfehlung umgesetzt, könnte sich auch die lufthygienische Situation des betroffenen Bereiches deutlich verbessern.

 

„Wir hoffen, dass unsere Initiative nun endlich zum Erfolg führt, zum Wohle der lärmgeplagten Bürger und der Umwelt“, so Gaby Brenner. Erfreulicherweise hat der Rat in seiner letzten Sitzung entschieden, dass Mönchengladbach dem Klimabündnis der Kommunen beitritt. Die Realisierung der Geschwindigkeitsreduzierung, so die Hardter Grüne, würde nicht nur zu einer Lärm- und Abgasminderung für die betroffenen Anwohner führen, sondern wäre in diesem Zusammenhang auch eine sinnvolle Maßnahme gegen den Klimakiller Kohlendioxid.

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