Grüne zur zukünftigen Verkehrsführung in Mönchengladbach-

Nach vorliegenden Plänen zur ECE – Verkehrsinfrastruktur soll die Stepgesstraße künftig an der Hindenburgstraße enden und keine Verbindung mehr mit der Viersener Straße haben. Damit würde an der zentralsten Stelle der Stadt die einzige öffentliche und unabhängig von der Tageszeit frei zugängliche Wegebeziehung zwischen dem so genannten Gründerzeitviertel und der Hindenburgstraße dauerhaft zerstört. Der Abstand zwischen den verbleibenden öffentlichen Wegebeziehungen von Wallstraße bis Albertusstraße beträgt entlang der Hindenburgstraße rund 480 Meter. Diese Wegeplanung mutet insbesondere älteren Menschen, Behinderten, Kindern und Jugendlichen eben all denjenigen, die zu Fuß unterwegs sind, im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt unzumutbare Umwege zu. Gleiches gilt für die, die sich des Fahrrads als Fortbewegungsmittel bedienen.

Dies gilt auch für Rettungsdienste, die nach einer Verriegelung der Stepgesstraße nicht mehr auf direktem Weg die Krankenhäuser Bethesda und Maria Hilf anfahren können.

„Private Durchgänge durch das geplante Einkaufszentrum oder durch benachbarte vorhandene Passagen, die im Privatbesitz stehen, ersetzen keine öffentlichen Wege und Straßen im öffentlichen Raum“, erklärt Ratsherr Winfried Schulz für die Grünen und weiter: „ Die Benutzbarkeit von privaten Durchgängen durch das geplante Einkaufszentrum oder durch benachbarte vorhandene private Passagen sind für die Öffentlichkeit durch die jeweiligen Öffnungszeiten beschränkt. Vor allem unterliegen diese Wege dem Hausrecht der jeweiligen Eigentümer.“

 

Aus diesem Grund beantragten die Bündnisgrünen in der gestrigen Sitzung von Planungsausschuss und Bezirksvertretung Stadtmitte, dass die bisherige Funktion der Stepgesstraße für die Nord-Süd Verbindung über die Hindenburgstraße hinweg erhalten bleiben muss.

 

„Gleichzeitig muss bei den Planungen im Bereich des Schauspielhauses sichergestellt werden, dass an dieser Stelle Wege im öffentlichen Raum zwischen dem Gründerzeitviertel und der sog. Kaufmannsstadt entlang der Hindenburg Str. für den fußläufigen Verkehr, den Radverkehr, den motorisierten Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr bereitgestellt werden,“ erklärt Winfried Schulz.

 

Erwartungsgemäß wurde dieser Antrag von einer Mehrheit der Vertreter im Verkehrs- und Planungsausschuss und der Bezirksvertretung Stadtmitte abgelehnt. Pikant dabei war, dass der CDU- Ratsherr Brandts auch gegen diesen Antrag stimmte. Er war in den letzten Wochen in der Presse als „Stepgesstraßen-Befürworter“ dargestellt worden.

 

In dieser Sitzung, wo über in den Antrag der Grünen befunden wurde, äußerte sich Brandts in keiner Weise zu seinem Vorstoß im letzten Planungsausschuss, die Stepgesstraße so zu belassen und stimmte gemeinsam mit seinen Parteikollegen gegen den Antrag. Die Bündnisgrünen stellen sich nun die Frage: Was ist der Hintergrund? War alles ein PR Gag oder rigide CDU-Regularien, die Abweichler durch entsprechende Methoden „läutern“ ?

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