Grüne und SPD: L19-Planungen aufgeben und stattdessen Entlastung über L31/Ruckes

Mit einem gemeinsamen Antrag im Rat wollen SPD und Grüne die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten auffordern, sich im Landtag gegen die weitere Planung des Straßenbauvorhabens L 19 auszusprechen und die Landesregierung zu einer Aufgabe dieser Planung zu bewegen.

 

Mönchengladbach. Die Zielrichtung beim Thema L19 ist klar: Mönchengladbachs Sozialdemokraten und die Bündnisgrünen fordern in einem gemeinsamen Vorstoß den Rat der Stadt auf, sich dafür einzusetzen, dass die Landesregierung von einer angedachten Linienführung der Landesstraße 19 auf der Trasse der ehemals geplanten A 44 zwischen Odenkirchen-Sasserath und der Rheydter Ritterstraße ablässt. Diese mögliche Vorschlagsstrecke, so wird propagiert, soll vor allem den Autoverkehr in Rheydt entlasten.

 

„Die Mönchengladbacher Abgeordneten des Landtages sind unmissverständlich aufgefordert, Flagge zu zeigen für ihre Stadt und sich zum Wohl der Anwohner in den betroffenen Stadtteilen Giesenkirchen und Odenkirchen im Landtag eindeutig gegen die weitere Planung dieses Straßenbauvorhabens auszusprechen“, betont Lothar Beine, Fraktionsvorsitzender der SPD Mönchengladbach. Die SPD betrachtet diese Trasse als Fortsetzung der bislang gescheiterten Planung des Lückenschlusses A 44 zwischen Odenkirchen und dem Osten Mönchengladbachs.

 

Warum auch die Grünen nicht einverstanden sind mit einer solchen Streckenführung, erläutert Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath: „Dieses Straßenbauvorhaben ist mit einer Streckenführung entlang der A 44 Trasse höchst fragwürdig und würde einen wichtigen Naherholungsraum östlich unserer Stadt zerstören.“ Sasserath erinnert daran, dass die Einstufung der L 19 als wichtiges Straßenbauvorhaben in die Integrierte Gesamtverkehrsplanung des Landes NRW im Jahre 2006 auch hinsichtlich der Kosten-Nutzenanalyse unglaubwürdig ist. Immerhin wurden für die damalige A 44 rund 150 Millionen Euro im Bundesverkehrswegeplan angesetzt. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan ist der Lückenschluss A 44 nicht mehr enthalten.

 

„Wir halten es für sinnvoller, das Vorhaben L 31, die Ortsumgehung Ruckes von der L 31 bis zur B 230 in die Landesplanung aufzunehmen“, sind sich Beine und Sasserath einig. Diese Streckenführung wäre geeigneter, um eine geeignete Entlastung insbesondere für Odenkirchen zu entwickeln. Die gemeinsame Forderung von SPD und Grünen an die Regierung in Düsseldorf ist daher eindeutig: Das Straßenbauvorhaben L 19 Ortsumgehung Giesenkirchen und Odenkirchen zur B 59 muss aus der Linienführung des Zielkonzepts des Verkehrsentwicklungsplans herausgenommen und gegen die Maßnahme L31 Ortsumgehung Ruckes von der L 31 bis zur B 230 ausgetauscht werden!

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