Grüne für Verlängerung der S-28 von Kaarst nach Viersen

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Mönchengladbachs Grüne haben sich als Reaktion auf einen offenen Brief des Viersener Bürgermeisters Günter Thönnessen zur Verlängerung der  Regiobahn von Kaarst nach Viersen (S 28) noch einmal klar positioniert und dies in einem Schreiben an den Verwaltungschef von Viersen zum Ausdruck gebracht. Thönnessen hatte in seinem Brief, der an die im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen ging, auf die bisherige und vor allem auch künftige Zusammenarbeit zwischen Mönchengladbach und Viersen hingewiesen und im Hinblick auf eine Vorlage zum Thema S 28, die die Stadt in Mönchengladbach am 17. Juni behandeln wird, seine große Sorge geäußert angesichts der aktuellen Diskussion in den politischen Entscheidungsgremien der „Vitusstadt“. Thönnessen hatte in seinem Brief dargelegt, dass diese Vorlage eher von partikularen als von regionalen Interessen geprägt sei. Das sehen die Mönchengladbacher Grünen nicht anders.

Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath teilte dem Viersener Bürgermeister im Antwortschreiben mit, die Grünen hätten am 9. Februar 2015 den klaren Beschluss gefasst haben, der Verlängerung der S28 von Kaarst nach Viersen zuzustimmen. Für die Grünen überwögen die positiven Aspekte bei einer geplanten Verlängerung dieser Strecke. Ein Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur gemeinsamen Absichtserklärung zur Verlängerung der Regiobahn, so Sasserath weiter, wäre dem Status Mönchengladbachs als Oberzentrum durchaus angemessen. Auch aus ökologischen Gründen spreche sehr viel für eine Verlängerung der S28, die die Grünen als eine Bereicherung des ÖPNV-Angebotes für die Region betrachteten.

Für die Einwohner des Stadtteils Neuwerk ergäbe sich durch diese Lösung ein kurzer Weg zum neuen Bahnhof Neersen mit Verbindung nach Düsseldorf. Mönchengladbach müsste sich nach Informationen der Grünen an diesem 69 Mio.-€-Invest auch nicht beteiligen und auch keine spätere Betriebskostenbeteiligung übernehmen. Für den Betrieb werde der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) finanziell aufkommen.

Die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner insbesondere des Stadtteils Neuwerk, die aus Gründen des Lärmschutzes ihre Anliegen geltend machen wollen, können die Grünen gut nachvollziehen. Ihnen werde das später vorgesehene Planfeststellungsverfahren ausreichend Möglichkeit bieten, sich entsprechend zu äußern.

In dem Schreiben sichert Sasserath dem Viersener Bürgermeister und den im Rat der Stadt Viersen vertretenen Fraktionen namens der Mönchengladbacher Grünen die ausdrückliche Unterstützung in dieser Angelegenheit zu. Die Grünen hofften im Interesse beider Städte auf eine konstruktive Lösung, die weniger auf die einflussreiche Klientel der größten Mönchengladbacher Ratsfraktion im Stadtteil Neuwerk (der sich insbesondere auch der Landtagsabgeordnete Norbert Post verpflichtet scheint) Rücksicht nimmt als auf die wichtigen Belange beider Kommunen hinsichtlich einer künftigen gedeihlichen Zusammenarbeit.

Öffnungszeiten

Montag        10.00 - 13.00 Uhr

Dienstag      10.00 - 13.00 Uhr

Mittwoch      10.00 - 13.00 Uhr

Donnerstag  10.00 - 13.00 Uhr /

                    15.00 - 17.00 Uhr

Freitag         10.00 - 13.00 Uhr

Adresse/Kontakt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Brandenberger Str. 36

41065 Mönchengladbach

 

Kreisverband:

Tel. 02161-206 404

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de

 

 

Bankverbindung:

Kontonummer 3505065

BLZ 370 605 90

IBAN: DE54370605900003505065

BIC: GENODED1SPK

Sparda Bank West eG

 

Fraktion:

Tel. 02161-206 204

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de