Grüne für S28-Verbindung von Düsseldorf über Neuwerk

Karl Sasserath.
Hajo Siemes.

Mönchengladbach. Die Grünen in Mönchengladbach sprechen sich – so wie zuletzt die Grünen im Kreis Viersen – erneut deutlich dafür aus, die Regiobahnlinie S 28 von Kaarst über Mönchengladbach-Neuwerk bis nach Viersen zu verlängern. Bislang ist die Bahnstrecke von Mönchengladbach nach Viersen komplett stillgelegt und zum größten Teil demontiert; auf einem Teil des stillgelegten Abschnitts wurde der Nordkanal-Radweg errichtet.

„Die neue Strecke hat insbesondere den Vorteil, dass sie Pendlern aus Viersen und Mönchengladbach eine gute Alternative zur A 52 nach Düsseldorf bietet“, sagt Karl Sasserath, Fraktionssprecher der Grünen in Mönchengladbach. Zudem habe die Regiobahn GmbH als Betreibergesellschaft zugesichert, keinen Güter-verkehr über die Strecke zu führen. Durch die neue Verbindung werde es für die Neuwerker sowie die Beschäftigten der hier und am Flughafen angesiedelten Industrie einfacher, nach Düsseldorf, aber auch nach Venlo zu gelangen, verweist Sasserath auf die Vorteile dieser Verbindung. „Mit dem neuen Rad¬schnell¬weg wird auch eine gute Radverbindung von der Neuwerker Mitte zum neuen Bahnhof an der Grunewaldstraße/Ecke Krefelder Straße geschaffen“, so der Grünen-Fraktionschef. Gebaut werden soll eine eingleisige Personenzug¬verbindung, die nur an den Bahnhöfen zweigleisig ist. Die elektrischen Züge sollen im kundenfreundlichen 20-Minuten-Takt fahren. Bei der S 28 handelt es sich um eine Privatbahn.

Auch Hajo Siemes, grüner Vertreter in der Bezirksvertretung Mönchengladbach-Ost, steht dem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber. Die Verlagerung des ÖPNV weg von der Straße hin zur Bahn sei ein wichtiges grünes Anliegen. Probleme gibt es mit einigen Anwohnern. „Der Abstand der Bahnstrecke zum von den Anliegern genutzten Gelände an der Neuwerker Donk beträgt 8,30 Meter“, sagt Hajo Siemes. Für das Gleis inklusive eines möglichen Lärmschutzes be¬nötigte die Bahn etwa 5,50 Meter – es verbliebe somit ein Abstand von über drei Metern zum Gelände der Anwohner. „Wir müssen hier eine Lösung in Abstim¬mung mit den Anwohnern an der Donk hinbekommen“, sagt Siemes. Gleiches gelte für den Nordkanalradweg von Düsseldorf nach Venlo, der ja auf der alten Trasse liege.

Die Neuverlegung der Gleise auf der vorgesehenen Trasse soll rund 60 Millionen kosten, hinzu kommen zusätzliche neun Millionen Euro für die Elektrifizierung. Wie es hieß, will der Betreiber Regiobahn diese Summe mit Förderung von Land und Bund aufbringen.

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