Große Koalition im Sturzflug in den Ruin

Gegen die Stimmen der Bündnisgrünen beschloss der Rat der Stadt Mönchengladbach mit Stimmen von CDU, SPD, FWG und SPD einen Antrag des Flughafenbetreibers auf Änderung des Gebietsentwick-lungsplanes (GEP). Obwohl die Fakten zeigen, wie wirtschaftlich un-vernünftig ein weiterer Ausbau des Flughafens Mönchengladbach ist, setzen sich die Befürworter weiter für den Startbahn-Ausbau des Flughafens Mön-chengladbach ein.

Verschwendungssucht und lokalpolitischer Größenwahn sind es auch, die eine nicht unerhebliche Mitschuld an der ökonomischen Misere haben. Nicht der Mangel an Geld scheint vielfach das Problem, son-dern die Art, wie und wofür es ausgegeben wird. Doch während ei-nerseits das Geld für dringende Gebäudeunterhaltungen an Schulen oder für Kinderhortplätze in Mönchengladbach fehlt, soll und wird es an anderer Stelle für Prestigeobjekte zum Fenster hinausgeworfen. Ein Beispiel dafür ist in Mönchengladbach ein protziger Flughafen-ausbau, für den es überhaupt keinen Bedarf gibt:

Zur Zeit belaufen sich die jährlichen Verluste aus dem Betrieb des Mönchengladbacher Flughafens für die Gesellschafter des Düsseldorf Express Airport Mönchengladbach auf etwa 4 Millionen Euro. Bislang ist die Stadt Mönchengladbach als Flughafengesellschafter von einer Verlustbeteiligung freigestellt. Dies wird auf lange Sicht aber nicht so bleiben. Der teure Ausbau des Flughafen wird die Bilanz drastisch verschlechtern. Dies hat zur Folge, dass auch die Stadt Mönchen-gladbach ab dem Jahr 2006 erhebliche Zuschussbeträge zum Ver-lustausgleich des Flughafens Mönchengladbach wird leisten müssen. Schon jetzt verfügt die Stadt Mönchengladbach über keine Haus-haltsgenehmigung. Schon heute trägt die halbstädtische Beteili-gungsgesellschaft NVV AG als Mitgesellschafter des Airports Mön-chengladbach dessen Verluste mit. Geld, das nach Ansicht der Grü-nen ver-kehrs-, arbeitsmarktpolitisch und ökologisch sinnvoller in Maßnahmen zur Verbesserung des städtischen Angebotes im öffentli-chen Personennahverkehr (ÖPNV) angelegt wäre.

Die Umsätze am Flughafen Mönchengladbach sind mit zur Zeit ca. 40%. extrem rückläufig. Billigfluglinien, eines der Hauptsegmente, an denen sich die Befürworter des Mönchenglad-bacher Flughafens ori-entieren, konzentrieren sich auf den Flughafen Köln/Bonn. Die Be-deutung des Mönchengladbacher Flughafens wird also an Bedeutung nicht zu sondern wei-ter abnehmen. Hinzukommt, dass die Konzep-tion des Luftverkehrskonzeptes 2010 NRW den weiteren Ausbaus des Flughafens Mönchengladbach nicht vorsieht. Das Land NRW beteiligt sich weder an der Finanzierung des Mönchengladbacher Flugha-fens noch dessen Ausbaus.

Sorge macht den Grünen zur Zeit die Haltung der Staatskanzlei NRW(Landesplanungsbehörde), die offensichtlich eine GEP-Änderung für den Ausbau un-terstützt.

Deshalb begrüssen die Mönchengladbacher Grünen die Initiative der grünen Landtagsfrak-tion NRW, die darauf abzielt, auf der Grundlage der aktuellen Luftverkehrskonzeption, die keinen weiteren Ausbau des Mönchengladbacher Flughafens vorsieht, den Landesentwick-lungsplan (LEP) zu ändern.

Karl Sasserath                              Joachim Hüskens

Fraktionssprecher                         Stadtentwicklungspolitischer Sprecher

 

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