„Groko“ muss viel mehr für Radfahrer tun, fordern Grüne

Ulla Brombeis

Mönchengladbach. Ein Blick auf die aktuelle Unfallstatistik in Deutschland zeigt es unmissverständlich: Die Zahl der getöteten Radfahrer hierzulande ist letztes Jahr um 16,8 Prozent gestiegen. 2018 starben nach Angaben des Statistischen Bundesamts 445 Radfahrer bei Unfällen (zudem 458 Fußgänger). Grund: Der Radverkehr in den Städten nimmt zu, es gibt immer mehr Menschen, die das Rad benutzen. Problematisch ist, dass sich die Radfahrer künftig auch die Radwege mit den jüngst zugelassenen Elektro-Rollern teilen müssen. „Es ist also zu erwarten, dass die Zahl der Unfälle weiter ansteigen wird“, sagt Ulla Brombeis. Die Grünen-Ratsfrau hält es für unverantwortlich, wenn immer mehr Räder und Roller auf teils sehr schlechten Radwege unterwegs sein müssen, ohne dass die Infrastruktur diesem gewachsenen Bedarf angepasst wird.

                                          

„Nach meinen Informationen sind auch in Mönchengladbach die Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt sind, gestiegen“, sagt Brombeis. Die Ursache dafür sieht sie auch vor Ort vor allem in der schlechten, wenig fahrradgerechten Infrastruktur. „Die Stadt ist beim ADFC-Fahrradklimatest in NRW auf dem letzten Platz gelandet, das spricht doch für sich“, so die Grünen-Politikerin. „Mit dem Rad fühlt man sich auf den hiesigen Radwegen einfach zu unsicher.“

 

Für Ulla Brombeis ist klar: Damit Mönchengladbach bei dieser Entwicklung gegensteuert, muss die Stadt viel stärker in die Verkehrssicherheit investieren.

„Was wir brauchen, sind Schutz- u. Radfahrstreifen für Radfahrer, die Radwege sollten von der Autostraße abgetrennt sein, eventuell durch Poller“, sagt Ulla Brombeis.  Weiter seien verpflichtende Abbiegeassistenten für Pkw und Lkw wichtig, ebenso die konsequente Einforderung des Mindestabstands von 1,50 Meter zu vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen. „Unterm Strich“, meint sei, „muss ein Umdenken her, bei der Planung neuer Straßen müssen zuerst die schwächeren Verkehrsteilnehmer in den Fokus genommen werden. Wir müssen weg von der Orientierung aufs Auto.“ Generell, so die Grünen-Politikerin, müsse Radfahrern und Fußgängern mehr Platz in der Stadt eingeräumt werden.

 

Damit mehr geschehen kann bei der Infrastruktur insbesondere für Radfahrer, müsse die Stadtverwaltung handlungsfähig werden: „Etliche Stellen im Planungsbereich sind nicht besetzt, hier müssen CDU und SPD nacharbeiten“, sagt Ulla Brombeis. „Mit etwas Geld und gutem Willen wäre viel machbar.“

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