Flughafen Mönchengladbach - Ein "Zukunftsprojekt" ohne Zukunft!

Stadtverwaltung und Politik sollten bei der Diskussion um den Ausbau des Flughafens MG mit offenen Karten spielen und den Bürgerinnen und Bürgern die Wahrheit sagen. Noch trägt der Flughafen Düsseldorf die jährlichen Defizite, die sich zur Zeit auf ca. 6 Millionen Euro belaufen. Wenn jedoch 2009 der Kooperationsvertrag ausläuft, geht der Flughafen an die Stadt Mönchengladbach über; das heißt, alle Bür-ger tragen die Verluste über ihre Steuern und die Beiträge an die NVV mit. Ob dies die Einwohner in MG wollen? Die vielen dezentralen Flughäfen in NRW sind teure Prestigeobjekte zu Lasten des Steuerzahlers.

Wir haben in NRW zu viele Regionalflughäfen. Daher wird es für diese äußerst schwierig, künftig über-haupt die Gewinnschwelle zu erreichen. Top-Manager der drei größten deutschen Fluggesellschaften (Lufthansa, Air-Berlin und LTU) sagen, dass in NRW langfristig nur die großen Flughäfen, d.h. Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück überleben können. Die Top-Manager sagten kürzlich auf einem Airline-Gipfel: "Es gibt zu viele Klein-Flughäfen in NRW, die sich gegenseitig kannibalisieren". Sie spra-chen von einer "missglückten Luftverkehrspolitik im Lande". Ein Negativbeispiel ist der Flughafen Mönchengladbach (Defizit im Jahre 2003: 5,8 Mill. Euro),ein weiteres der Flughafen Dortmund. Im Jahre 2000 machte die dortige Flughafengesellschaft 5,9 Mill. Euro Verlust,  2004 wird mit einem Verlust von 26 Mill. Euro gerechnet.

"Diesen Erkenntnissen sollte auch die Stadt Mönchengladbach Rechnung tragen und nicht weiter am Ausbau des Flughafens festhalten", sagte Gaby Brenner, Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach. Die Grünen erwarten von den Entscheidungsträgern der Stadt nun eine ver-antwortliche, den Tatsachen realistisch ins Auge sehende Planung. Laut "NRW-Luftverkehrskonzept 2010" wird der Ausbau des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach sowieso nicht favorisiert.

"Wir appellieren, was den Flughafen anbetrifft, an die anderen Fraktionen, sich mit den Argumenten der Experten (Manager der Fluggesellschaften, Airpeace u. weiterer Fachleute) auseinander zu setzen und dann zu einer Entscheidung zu kommen, die für den Bürger keine unnötigen finanziellen Belastungen bringt", erklärte Peter Walter, Landtagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen.

Peter Walter, Pressesprecher

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