Entschließung zum Thema Verkehr

Entschließung

Der Arbeitskreis Grüner Senioren befasst sich seit einigen Monaten mit den Problemen älterer Menschen in der Stadt und im städtischen Umfeld.

Als Erstes hat der Arbeitskreis die Mobilitätssituation der älteren Menschen aufgegriffen. Mit der europäischen Studie SIZE stellt dazu der Arbeitskreis fest, dass ältere Menschen solange wie möglich mobil sein und sich auch selbst am Straßenverkehr beteiligen sollten. Das ist gesellschaftlich wichtig und eine Bedingung für Lebensqualität und wirkt der Isolation und Vereinsamung älterer Menschen entgegen.

 

In diesem Zusammenhang hat der Arbeitskreis mit Bestürzung zur Kenntnis genommen, dass es in Mönchengladbach in den letzten Monaten immer häufiger zu Verkehrsunfällen mit älteren Menschen gekommen ist.

 

Daher fordert der Arbeitskreis:

1. Kurzfristig sind an allen breiten Straßen die Ampelphasen so zu verlängern, dass auch ältere Menschen ohne Gefährdung die Straße überqueren können, ansonsten sind Verkehrsinseln und Zebrastreifen einzurichten.

 

2. Der Arbeitskreis setzt sich mit Nachdruck für den Rückbau breiter Straßen ein, insbesondere sind die vierspurigen Straßen so zurückzubauen, dass für den Autoverkehr nur noch zwei Fahrbahnen zur Verfügung stehen, die freiwerdenden Fahrbahnen sind in breite Fahrradwege umzubauen. Die Grünen Senioren wollen keine „Autobahnen“ im Stadtverkehr. Das Auto darf im städtischen Verkehr keine Vorrangstellung mehr erhalten.

 

3. Der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Mönchengladbach darf keine neuen „Autobahnen“ im Stadtgebiet mehr vorsehen und es dürfen keine neuen „Autobahnen“ in Mönchengladbach mehr gebaut werden.

 

4. Die Fahrradwege sind im Stadtgebiet auszubauen und so zu gestalten, dass die Fahrradfahrer sie ohne Gefährdung benutzen können.

 

5. Bürgersteige sind häufig zu schmal und in schlechtem Zustand. Um eine Gefährdung auch älterer Fussgänger auszuschließen, sind diese Bürgersteige zu verbessern.

 

6. Insgesamt ist der Öffentliche Nahverkehr ( Bus, Bahn) attraktiver zu gestalten. Insbesondere muss ein neues Preiskonzept geschaffen werden, dass es sich für den Autofahrer finanziell lohnt, auf den Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Dazu gehört auch, dass das Fahrangebot verbessert wird.

 

Für den Arbeitskreis Senioren

Mönchengladbach den, 13.09.06

Winfried Schulz 

 

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