Eiserner Rhein Bündnis 90/Die Grünen fordern Prüfung einer Neubaustrecke entlang der A 40

In Folge der Erweiterung der Europäischen Union ( EU ) ist das Frachtaufkommen insbesondere nach Osteuropa stark gewachsen. Insbesondere die Nordseehäfen Antwerpen und Rotterdam verzeichnen dabei ein starkes Wachstum der dort umgeschlagenen Güter. Deren Verteilung führt zu einer extremen Zunahme an Frachtfahrten auf Schiene und Straße.

 

Die sechs Bahn-Strecken, die quer durch Mönchengladbach führen, sind hierdurch stark belastet, und es ist zu erwarten, dass der Verkehr noch weiter zunimmt. „Für Bündnis 90/Die Grünen gilt nach wie vor 'Güter auf die Schiene', - wenn auch nicht um jeden Preis. Nur weil der Schienenverkehr historisch gewachsen durch die Stadt verläuft, muss dies nicht für immer so bleiben.“ so Vorstandssprecherin Gaby Brenner.

 

Der Eiserne Rhein führt von Antwerpen nach Duisburg und steht, anders als die übrigen Strecken, immer wieder in der öffentlichen Diskussion. Heute werden die Güter von Antwerpen über die so genannte Monzen-Route durch Mönchengladbach nach Duisburg transportiert. Die Reaktivierung des Eisernen Rheins würde die Monzen-Route entlasten und zunächst keine zusätzlichen Verkehrsströme durch das Zentrum von Mönchengladbach mit sich bringen. Diese Güterstrecke würde aber Rheindahlen teilen.

 

Eine Alternative zur Reaktivierung des Eisernen Rheins könnte durch den Neubau einer Bahnstrecke parallel zur Autobahn 40 erreicht werden. Anders als bei der Reaktivierung des Eisernen Rheins müsste der Neubau von den Niederländern selbst bezahlt werden. Aufgrund alter Verträge muss zudem die Finanzierung des Streckenausbaus auf niederländischem Gebiet durch den belgischen Staat übernommen werden. Dies ist wohl auch ein Grund dafür, dass der Eiserne Rhein auf der niederländischen Seite mit hohem Ausbaustandard, teilweise sogar unterirdisch, auf deutschem Gebiet jedoch mit niedrigem Standard und ohne Lärmschutz dann oberirdisch weitergeführt wird.

 

Hierzu Fraktionsvorsitzender Karl Sasserath: „Der Eiserne Rhein ist Teil eines transeuropäischen Netzes. Es darf nicht sein, dass ihn Belgier und Niederländer bis zum Grenzübergang umweltverträglich planen und in Deutschland die Menschen entlang der alten Stecke massiven Lärmbelastungen ausgesetzt werden. Deshalb brauchen wir für den Warenverkehr von West- nach Osteuropa eine gesamteuropäische Planung. Die hier im EU-Planungsrecht bestehende Lücke muss schleunigst geschlossen und die bestverträglichste Lösung realisiert werden.“

 

Mit dieser Zielsetzung werden sich die Mönchengladbacher Bündnisgrünen an ihre Fraktion im Europäischen Parlament wenden.

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