Bündnis 90/Die Grünen zur aktuellen Diskussion um den Verkehrslandeplatz (VLP) Mönchengladbach: GRÜNE sagen „NEIN“ zu einem Ausbau

„Wenn du ein totes Pferd reitest, steige ab!“, so lautet ein altes Indianersprichwort.

In Mönchengladbach jedoch wollen führende Politiker von CDU, SPD und FDP diesem toten Pferd alias Verkehrslandeplatz (VLP) - fälschlicherweise auch Flughafen genannt - allen Ernstes noch einen größeren Sattel, sprich Startbahnverlängerung auf 1850 Meter verpassen.

 

Und dies, nachdem Anfang 2008 die Bezirksregierung das Planfeststellungsverfahren für eine Startbahnverlängerung auf 2.400 m, welches 350.000 EUR gekostet hat, nach fünfjähriger Dauer endgültig ad acta gelegt hat. Übrigens konnte ein Bedarf für einen Flughafenausbau in Mönchengladbach von den Antragstellern bis heute nicht nachgewiesen werden!

 

„Nun werden wieder, nur wenige Monate nach Abschluss des Verfahrens, aufgrund eines noch nicht veröffentlichten Gutachtens neue Hoffnungen geweckt“, so Uli Laubach, Vorstandssprecher der Bündnisgrünen. „ Diesmal sind es keine Ferienflieger, sondern Geschäftsflieger, die den VLP Mönchengladbach aus den roten Zahlen bringen sollen. Selbst mit der prognostizierten Verlagerung von 80% der ca. 11.000 Starts/Landungen im ‚Business-Bereich’ von Düsseldorf nach Mönchengladbach käme jedoch der Flughafen noch nicht einmal annähernd in die Gewinnzone“, so Laubach weiter.

 

All die Argumente, die zum Scheitern des geplanten Ausbaus geführt haben, kann man nicht einfach vom Tisch wischen. Nach dem Motto zu handeln „Wir erstellen solange Gutachten, bis das Ergebnis passt“, machen die Grünen in Mönchengladbach nicht mit. Ein Argument für das Scheitern des Ausbaus war, dass die Flugrouten des Düsseldorfer Flughafens und des VLP Mönchengladbach sich kreuzen, weshalb die Deutsche Flugsicherung dem Airport Düsseldorf immer die höhere Priorität einräumen wird. Der VLP bleibt immer nachrangig, die Möglichkeiten der Flugbewegungen sehr begrenzt und das Sicherheitsrisiko in der Region steigt leider mit jeder zusätzlichen Flugbewegung. 25 Mio. Euro soll der Ausbau kosten. Fünf Millionen davon sollen Gladbachs Bürger direkt mit Steuergeldern bezahlen. Weitere Millionen zahlt die NVV AG und damit all ihre Strom- und Gaskunden. Zudem werden alle Möbus–Benutzer  mit erheblichen Einschnitten beim Nahverkehr rechnen müssen. Wie können die Mehrheitsfraktionen von CDU/FDP, die nicht einmal bereit sind, die fehlenden 468.000 Euro für das Theater bereitzustellen, dies verantworten?“ fragen die Bündnisgrünen.

 

Fazit: Weder ökologisch noch ökonomisch noch aus Sicherheitsaspekten ist es zu verantworten, weitere Planungsgelder in dem wieder zum Scheitern verurteilten Projekt Flughafen Mönchengladbach zu versenken. 

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