Bündnis 90/Die Grünen zum Verkehrsentwicklungsplan–

In der heutigen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses wird die Verwaltung die Ziele der Verkehrsentwicklungsplanung für Mönchengladbach vorstellen.

Die Verbesserung des Klimaschutzes ist eines der vordringlichsten politischen Aufgaben der Zukunft. Bund, Länder und Kommunen sind aufgefordert, ihren Beitrag dafür zu leisten. Daher bringen die Bündnisgrünen heute eine Tischvorlage ein, die in ihren Zielen diesem Ziel Rechnung tragen und daher in den Verkehrsentwicklungsplan aufgenommen werden sollen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist es den Autoverkehr in den Städten zu reduzieren. Die Forderung, den Autoverkehr bis 2015 auf 45 % zu senken, ist für Mönchengladbach realistisch, anzustreben ist natürlich eine Reduzierung auf 30 %, wie dies in der Region Freiburg/Breisgau gelungen ist. Dies kann in Mönchengladbach nur dann gelingen, wenn eine Gesamtkonzeption mit Bus und Bahn entwickelt wird, die die Bürgerinnen und Bürger veranlasst, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen. Konkret, die Nutzung des ÖPNV muss durch verbesserte Taktzeiten und Verbesserung des Angebotes insbesondere ab 19.00 Uhr und an den Wochenenden attraktiver werden. Dies kann, wie eine Untersuchung der Stadt München zeigt, dadurch erreicht werden, in dem das gesamte ÖPNV - Streckennetz im Hinblick auf Effizienz, Effektivität und Kundenfreundlichkeit untersucht und geändert wird.

„Die NVV – AG sollte diesem Beispiel folgen und umgehend eine solche Untersuchung in Auftrag geben“, dazu Winfried Schulz, bündnisgrünes Mitglied im Planungs- und Bauausschuss.

Und weiter: „Die Auto-Vorrangpolitik der letzten 50 Jahre darf nicht weiter fortgesetzt werden. Aufgrund der Feinstaubbelastung und der Lärmbelästigung ist es dringend notwendig, endlich auch den Radverkehr und den ÖPNV in der Stadt zu fördern“.

Eine Untersuchung der Stadt zeigt, dass das Verkehrsaufkommen mit dem Rad in Mönchengladbach nur 7 % des Gesamtverkehrsaufkommens beträgt, in vergleichbaren Städten wie z.B. in Krefeld beträgt der Anteil des Radverkehr dagegen immerhin fast 20% und in Münster gar 46 % am Gesamtverkehrsaufkommen.

Deshalb muss es das Ziel in Mönchengladbach sein, den Radverkehr bis 2015 auf 20 % zu steigern. Dies gelingt nur, wenn ein gut ausgebautes Radwegenetz entwickelt wird und hierbei müssen auch die Hauptverkehrsstraßen einbezogen werden.

Die Bündnisgrünen bemängeln zudem, dass Mönchengladbach leider immer noch nicht Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden (AGFS). Dieser gehören inzwischen 40 Kommunen an; jüngstes Mitglied ist Düsseldorf.

Öffnungszeiten

Montag        10.00 - 13.00 Uhr

Dienstag      10.00 - 13.00 Uhr

Mittwoch      10.00 - 13.00 Uhr

Donnerstag  10.00 - 13.00 Uhr /

                    15.00 - 17.00 Uhr

Freitag         10.00 - 13.00 Uhr

Adresse/Kontakt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Brandenberger Str. 36

41065 Mönchengladbach

 

Kreisverband:

Tel. 02161-206 404

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de

 

 

Bankverbindung:

Kontonummer 3505065

BLZ 370 605 90

IBAN: DE54370605900003505065

BIC: GENODED1SPK

Sparda Bank West eG

 

Fraktion:

Tel. 02161-206 204

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de