Anwohnerparkregelungen für Rheydt-Mitte; Gesamtkonzept und Modellquadrant Nord (Wohngebiet zwischen Mühlenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Nordstraße und Gartenstraße)

Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Rheydt – Mitte am 02.12.2008

 

 

Sehr geehrte Herr Bezirksvorsteher,

 

im Namen der Bezirksfraktionen Rheydt-Mitte von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bitten wir Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der BV Rheydt-Mitte am 2.12.2008 zu nehmen.

 

 

Beratungsgegenstand:

Anwohnerparkregelungen für Rheydt-Mitte; Gesamtkonzept und Modellquadrant Nord (Wohngebiet zwischen Mühlenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Nordstraße und Gartenstraße)

 

Beschlussentwurf:

  1. Die Bezirksvertretung Rheydt–Mitte bittet den Bau- und Planungsausschuss als logische Konsequenz des beschlossenen Innenstadtkonzepts Rheydt zu beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, ein „Gesamtkonzept Anwohnerparken“ für die die Innenstadt umgebenden Stadtquartiere zu entwickeln.

 

Die Verwaltung wird gebeten, der Bezirksvertretung das Ergebnis der Prüfung im zweiten Quartal des Jahres 2009 vorzustellen.

 

  1. Die Bezirksvertretung Rheydt–Mitte bittet den Bau- und Planungsausschuss zu beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, die Eignung einer derartigen Regelung modellhaft für den „Nordquadranten“ (Wohngebiet zwischen Mühlenstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Nordstraße und Gartenstraße) zu prüfen und kurzfristig wie folgt umzusetzen:
    • Im Bereich vorhandener Parkscheinautomaten sollen die Anwohnerinnen und Anwohner durch den Bewohnerparkausweis von der Benutzungspflicht (Werktags von 9.00- 19.00 Uhr) und von der Höchstparkdauer befreit werden, damit sie dort zukünftig uneingeschränkt parken können. Nach 19.00 Uhr ist der Parkraum allen uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
    • Dort, wo keine Parkscheinautomaten stehen, sollen, entsprechend dem Bedarf, Abschnitte nur für Anwohnerinnen und Anwohner ausgeschildert werden. Dabei dürfen nicht mehr als die Hälfte des Straßenraumes für Anwohnerinnen und Anwohner reserviert werden. Hierzu soll eine Erhebung über den Fahrzeugbestand und die privaten Einstellmöglichkeiten durchgeführt werden.

 

Begründung:

Mit der Attraktivierung innerstädtischer Kernbereiche geht in den meisten Fällen eine erhöhte Nachfrage nach Angeboten für den ruhenden Verkehr einher. Zahlreiche Kfz-nutzende Besucherinnen und Besucher der Innenstädte scheuen aus unterschiedlichen Gründen die Inanspruchnahme vorhandener Parkbauten und weichen stattdessen in angrenzende Stadtquartiere aus. Auf diese Weise entsteht dort eine Nutzungskonkurrenz, auf die zugunsten der dortigen Anwohnerinnen und Anwohner ordnend einzuwirken ist.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

f.d.R.

Werner Hoek