Anders als die FDP: Gladbacher Grüne für mehr menschenfreundliche Mobilität

Diether Brüser

Mönchengladbach. Das aktuell verkündete Ziel der FDP, die automatische Ampelvorrangschaltung für Busse abzuschaffen,  zeigt, dass die Freien Demokraten die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt haben und nach wie vor für die „autogerechte Stadt“ eintreten, in der Busse, Radfahrer und Fußgänger als „lästige Störer“ angesehen werden.

Mönchengladbach ist Spitze - aber leider bundesweit negative Spitze, weil über 62% aller zurückgelegten Wege mit dem Auto erledigt werden.  Weite Bereiche der Stadt leiden unter einer massiven Feinstaubbelastung und Lärmbelästigung.

„Die Bürger wollen, dass diese gesundheitsschädlichen Belastungen reduziert werden, wollen eine lebenswerte Innenstadt ohne Dunst und Lärm. Immer wieder erfahren wir in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, dass diese eine Verbesserung der Verkehrssicherheit wollen, damit sie mit dem Fahrrad zum Bäcker oder ihre Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fahren können“ erläutert Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen, die Ansätze für ein längst überfälliges verkehrspolitisches Umdenken.

Der von der Verwaltung erarbeitete neue Verkehrsentwicklungsplan von 2011, der viele gute Ansätze für ein modernes Verkehrskonzept beinhaltet und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, konnte in der Ampel nicht beraten und verabschiedet werden, weil die FDP ihr Veto eingelegt hatte.

Es gibt in der Stadt kein Fahrradwegenetz, es gibt viele „Bettel-Ampeln“, es gibt keine Fahrrad-Abstellanlagen, das Busnetz ist Jahrzehnte alt und nicht an die Veränderungen angepasst worden. Wenn Stadtstraßen einfach enden oder von Gebüsch zugewuchert wären, gäbe es einen riesigen Aufstand, bei Fahrradwegen ist das aber weit verbreitet.

Diether Brüser, Ratsherr der Mönchengladbacher Grünen dazu: „Es geht uns nicht darum den Autoverkehr zu verbieten, sondern darum, den Alternativen ÖPNV, Fahrrad und Fußgängern eine brauchbare Infrastruktur anzubieten“. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte die Wahl haben, sein geeignetes Verkehrsmittel nutzen zu können. So stellen sich die Bündnisgrünen ein lebenswerteres  Mönchengladbach in den nächsten Jahren vor.


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