Tihange muss sofort vom Netz!

Karl Sasserath.

Wir fordern die sofortige Stilllegung des belgischen Pannen-Reaktors
Mönchengladbach
. Wie aktuell der belgische „Standaard“ vermeldet, ist das Schrott-AKW Tihange einmal mehr stillgelegt. Für Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath ein Unding: „Die neuerliche Panne zeigt das enorme atomare Gefahrenpotential für den gesamten Niederrhein auf, da wir Luftlinie nur gut 100 Kilometer von Tihange entfernt liegen.“ Deshalb, so Sasserath, müsse Tihange umgehend abgeschaltet und vom Netz gehen. Aus Sicht des Grünen-Politikers braucht es endlich eine politische Perspektive.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach sieht im AKW Tihange ein Symbol für eine falsche Atompolitik. Für Karl Sasserath ist klar: „Diese Krise sollte als Chance zur Entwicklung und Umsetzung eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Energiekonzeptes für den euregionalen Niederrhein genutzt werden.“ Die Lösung der atomaren Bedrohung verlange zur Lösung die grenzüberschreitende politische Zusammenarbeit in der europäischen Region Niederrhein.

„Die durch den Betrieb von Tihange aufgezeigten Probleme in der Energieversorgung lassen sich durch ein grenzüberschreitendes Energieversorgungskonzept für die belgische, niederländische und deutsche Grenzregion am Niederrhein lösen“, ist Sasserath überzeugt. Ein solches Konzept sollte die europäische Region Niederrhein von Lüttich, Aachen, Maastricht, Venlo und Roermond bis zum Kreis Viersen, Krefeld und Mönchengladbach einschließen. Das Konzept stehe für den europäischen Gedanken, für ein „Europa von unten“. „Hierfür ist die grenzüberschreitende Kooperation in der Region am Niederrhein ein wichtiges Ziel. Deshalb braucht der euregionale Niederrhein eine gemeinsame Energieversorgung“, erläutert Sasserath.

Die Menschen müssten die Chancen und Möglichkeiten eines vereinten Europas erkennen. Dafür sei ein gemeinsames Energieversorgungskonzept über die Grenzen hinweg ein greifbares Projekt. „Warum sollte die Energieversorgung vor den Ländergrenzen hier am Niederrhein Halt machen?“, fragt Sasserath. Seine Vorstellung: Ist ein Energieversorgungskonzept am euregionalen Niederrhein umgesetzt, kann der atomare Schrottmeiler vom Netz genommen werden. Sasserath: „Die Menschen hier am Niederrhein brauchen endlich eine Perspektive, die ihnen die Angst vor einem atomaren Unfall in Tihange nimmt.“

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