Aktion fürs Tierwohl vor Lidl

Lena Zingsheim
Peter Walter

55 Millionen Schweine werden jährlich bundesweit geschlachtet. Etwa 70 Prozent der Fleischmenge in Supermärkten wird nach Darstellung des Handels verramscht; ein Großteil davon landet niemals in einer Bratpfanne, sondern auf dem Müll. „Es ist so, dass niemand für 2,99 Euro ein Schnitzel mit Gewinn produzieren kann und es dem Tier vorher auch noch gut ging“, sagt Lena Zingsheim, Landtagskandidatin der Mönchengladbacher Grünen.

Grund genug für die Grünen und den Verein Tierschutz Mönchengladbach, eine Aktion des Vereins Deutsches Tierschutzbüro gegen die Massentier­haltung zu unterstützen. Diese fand am am Samstag, 22. Oktober 2016, an der Rheydter Mittelstraße 48 vor dem Discounter „Lidl“ statt. Mit dem Motto „Lidl verschont nicht“ wollten die Tierschützer die Mönchengladbacher direkt vor dem Einkauf zum Nachdenken über ihren Fleischkonsum anregen. „Wir sind der Überzeugung, dass Tiere ein Anrecht auf ein artgerechtes Leben ohne unnötiges Leid haben; die Würde des Tieres darf nicht hinter Stalltüren enden und den ökonomischen Interessen voll­kommen untergeordnet werden“, betont Lena Zingsheim.

„Beim Einkaufen hat es am Ende jeder Konsument selbst in der Hand, ob er Tierleid unter­stützt oder nicht“, sagt auch Peter Walter, Bundestagskandidat der Grünen in Mönchengladbach.

Nach Darstellung von Lucas Christoffer, Kampagnen-Sprecher des Tierschutzbüros, tragen Discounter wie etwa „Lidl“ einen Großteil dazu bei, dass Tiere gequält werden. Der Discounter, verkaufe wie kaum ein anderer Lebensmittelhändler so viel Fleisch aus der Massentierhaltung und biete so wenige tierleidfreie Alternativen. Christoffer geht es darum, den Konsumenten bewusst zu machen, unter welchen Bedingungen das (billige) Fleisch in der Kühltheke produziert wurde. Mit seiner bundesweiten Aktion will das Deutsche Tierschutzbüro die Kundschaft – nicht nur von Lidl - ermutigen, bewusster einzukaufen und häufiger auch mal auf Fleisch zu verzichten.

„Wir halten die Massentierhaltung für nicht verantwortbar und begrüßen Aktionen wie die des Deutschen Tierschutzbüros“, so Peter Walter. Zum Thema Massentierhaltung hatte die grüne Bundestagsfraktion zuletzt noch im Sommer die Forderung erhoben, dass es künftig in Supermärkten kein extrem billiges Fleisch mehr geben sollte. Ziel müsse es sein, in den nächsten Jahren zusammen mit der Landwirtschaft die Tierhaltung tierfreundlich umzubauen. Damit gehe einher, dass auch der Lebensmitteleinzelhandel in die Pflicht genommen werden müsse.

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