Unterbringung von Flüchtlingen: Grüne haben noch zahlreiche Fragen

Anja Schurtzmann.

Mönchengladbach. Aus Sicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen war die jüngste Sitzung der Bezirksvertretung Süd, die sich über fünf Stunden hinzog, in vielen Teilen vom großen Engagement der Politiker für ihren Bezirk bestimmt. Zwei Themen der Sitzung am 5. Juni waren den Grünen besonders wichtig: Zum einen die Unterbringung ausländischer Flüchtlinge an der Brucknerallee 7, zum anderen der Bebauungsplan Herzogstraße.

 

Beim Thema Unterbringung ausländischer Flüchtlinge hatten sich für die Grünen schon nach Sichtung der Unterlagen zahlreiche Fragen ergeben, die von der Verwaltung geklärt werden müssen. „Wir haben einen Fragenkatalog erarbeitet, nach dessen Beantwortung wir hoffen, detailliert zu dieser wichtigen Frage Stellung nehmen zu können“, sagt Anja Schutzmann, Vorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung Süd. So wollen die Grünen beispielsweise wissen, wie viele Menschen nach Auffassung der Fachverwaltung bei einer maximalen Belegung auf den jeweiligen Etagen im Haus an der Brucknerallee 7 untergebracht werden können. „Es ist uns auch wichtig zu erfahren, wie man sich die Aktivitätsbedürfnisse der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im Haus, aber auch außerhalb des Hauses vorstellen soll“, meint Anja Schurtzmann. Ebenfalls geklärt werden muss die Frage, ob die Verwaltung die sich aus dem Sozialbericht der Stadt ergebenden Polarisierungen von Lebenslagen im Sozialraum der Rheydter Innenstadt bei ihrer Standortentscheidung berücksichtigt hat. Dem Antrag der Grünen, den Tagesordnungspunkt zu verschieben, bis alle Fragen beantwortet sind, wurde entsprochen.

 

Am Bauvorhaben Herzog- und Königstraße  - dort möchte ein Investor rund 90 Wohneinheiten errichten - hatten die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd schon im vergangenen Oktober erhebliche Kritik geübt hinsichtlich Höhe, Volumen und städtebaulicher Qualität des Projektes. Hier konnten die Grünen die anderen Fraktionen nach engagierter Diskussion von ihren erneut gestellten Forderungen überzeugen, den geplanten Gebäudekomplex auf maximal vier Geschosse zu reduzieren und auf der Herzog- und der Königsstraße eine Tempo-30-Zone einzurichten. Weiter soll der Planungs- und Bauausschuss dafür Sorge tragen, dass das Angebot des Investors, alternative Energien einzusetzen  und die umliegenden Spielplätze mit finanzieller Beteiligung aufzuwerten, im städtebaulichen Vertrag fixiert wird. Dem stimmten die übrigen Fraktionen der Bezirksvertretung Süd mehrheitlich zu. „Wir sind überzeugt, dass nur auf diese Weise die im Umfeld bestehende Wohnbebauung städtebaulich verträglich und zukunftsweisend ergänzt werden kann“, so Anja Schurtzmann. 

 

 

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