Sichtachsen: Bürgerproteste zeigen die ersten Erfolge

Hajo Siemes.

Mönchengladbach. „Sichtachsen“ – dieses Wort hatte der EU-Abgeordnete Sven Giegold beim Neujahrsempfang der Grünen mit dem Kommentar „Absurde Geschichten“ neu aufnehmen können in seinen durchaus umfangreichen Wortschatz. Der ominöse verwaltungsdeutsche Ausdruck steht für die stadt-planerische Idee, gesunde Stadtbäume zu beseitigen, um dadurch eine Schneise zu erhalten, die einen freien Blick beispielsweise auf Gebäude ermöglicht. Mehr und mehr Bürger der Stadt hatten sich jedoch mit dem Vorhaben, für diese Idee die Bäume zu beseitigen, nicht einverstanden gezeigt. Sie schlossen sich zusammen zur Aktion „Statt Sichtachsen, lasst Bäume wachsen“ und machten sich stark für den Erhalt der Bäume an der Hindenburgstraße, am Edmund-Erlemann-Platz und am Odenkirchener Martin-Luther-Platz.

„Stadtbäume sind sehr wichtig und werden immer unverzichtbarer, wenn es um bessere Luft in der Stadt, wenn es um Feinstaubfilter und angenehmes Klima geht“, sagt der grüne Kommunalpolitiker Hajo Siemes. Unnötige Baumfällungen würden in der Stadt nicht mehr widerspruchslos hingenommen. Das zeigen unter anderem die mit den Protestaktionen einhergehenden Unterschriftenlisten gegen das geplante Fällen von Bäumen: „Bei uns Grünen sind schon über 1.200 Unterschriften eingegangen, die wir ans Büro des Oberbürgermeisters geschickt haben“, berichtet Siemes.  Der Grünen-Politiker geht davon aus, dass etliche Bürger ihre Unterschriften gegen die Baumfällungen direkt an die Verwaltung gesendet haben. Siemes schätzt, dass dem OB mittlerweile rund 1.500 Unterschriften vorliegen sollten.  

Die Unterzeichner hatten mit ihren Schreiben OB Reiners gebeten, im Beschwerdeausschuss (und auch im Fachausschuss) beraten zu lassen, dass die geplanten Fällungen zurückgenommen und Bäume nachgepflanzt werden. „Die verantwortlichen Politiker in den Ausschüssen fordern wir auf, sich für den Erhalt der Bäume einzusetzen“, erklärt Hajo Siemes. „Bei den Fällungen auf dem Kirchengelände in Odenkirchen können wir nur an die Verantwortlichen des Presbyteriums und des Planungsamtes appellieren, die Proteste aus der Bevölkerung erst zu nehmen und so wenig wie möglich Bäume zu fällen.“

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