Nach Marienhof und dem Verwaltungsgebäude an der Aachenerstr. soll jetzt nach Willen von CDU u. FDP erneut der städtische Raumbedarf privaten Investoren zum Glück verhelfen.

Nach Marienhof und dem Verwaltungsgebäude an der Aachenerstr. soll jetzt nach Willen von CDU u. FDP erneut der städtische Raum­bedarf privaten Investoren zum Glück verhelfen.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat erstmalig von einer Aus­weitung der räumlichen Konzentration von Teilen der Stadtverwal­tung im Haus Westland im Dezember 2002 erfahren. Da stand auf der Tagesordnung für den öffentlichen Teil der Sitzung des Haupt­ausschusses am 8. Dezember 2002 die Beratung des Punktes: „Raumkonzept für die Verwaltung“. Eine Beratungsvorlage mit der sich die Fraktion Bündnis 90/die Grünen auf diesen Tagesord­nungspunkt entsprechend hätte vorbereiten können, enthielt die von der Oberbügermeisterin übersandten Sitzungsunterlagen aber nicht.

Bei Eintritt in die Tagesordnung der Sitzung am 8. Dezember 2003 erklärte die Oberbürgermeisterin Frau Bartsch, dass das Thema: Raumkonzept für die Verwaltung nicht im öffentlichen Teil des Hauptausschusses am 8. Dezember 2002 sondern im nichtöffentli­chen Sitzungsteil beraten werden müsse. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat diese Form der Intransparenz, handelt es sich bei diesem Thema doch um eines von großem öffentlichen Inter­esse, sofort kritisiert.

Erst bei Eintritt in die nícht öffentliche Sitzung verteilte die Verwal­tung dazu eine umfangreiche Beratungsvorlage. Diese enthielt aber keine nachvollziehbare Berechnung, die es erlaubte, den Schluss der Verwaltung, eine langfristige Anmietung von Teilen des Hauses Westland sei preisgünstiger als ein Neubau nachzuvollziehen. Erst nach eindringlicher Bitte, sagte die Verwaltung zu, diese Bera­tungsvorlage nachzureichen.

Mehrere vergleichend gegenübergestellte Alternativplanungen, wie sie jeder Geschäftsmann anstellt, fehlten in der Beratungsvorlage der Verwaltung völlig. So fehlt nach wie vor eine Alternativplanung der Verwaltung, die eine Unterbringung der Verwaltung unter Ein­schluss stadteigener räumlicher Ressourcen, die beispielsweise von der EWMG bzw. anderen städtischen Beteiligungsgesellschaf­ten verwaltet werden, darstellt gänzlich.

Warum können beispielsweise Teile des Schauspielhauses an der Hindenburgstr. eigentlich nicht nach Renovierung und Umbau als Ort kundenfreundlichen Bürgerservices der Stadtverwaltung als dienen?

Die Stadt Mönchengladbach ist schlecht beraten, wenn sich der Rat von einer Drohkulisse des "entweder-oder" einschüchtern ließe. Bevor der Rat einer ca. 30 Mio. € Mietinvestion der Stadt ob nun vor oder hinter dem Bahnhof zustimmt, ist zu allererst zu prüfen, ob die Stadt nicht durch eine Nutzung im eigenen Bestand und/oder dem von ihren Töchtern preisgünstiger untergebracht werden kann.

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