MG erzielt beim Feldversuch für Pannen nur Erfolge!

Gibt es doch keine billigere Werbung für eine Stadt, als samstags landesweit regelmäßig im Radio erwähnt zu werden. Das stärkt das Image als Oberzentrum, sollte man meinen. „Aber billig ist nicht immer auch gleich gut,“ erklärt Karl Sasserath für die Bündnis Grünen Mönchengladbach dazu. Die Verkehrsnachrichten am letzten Wochenende meldeten für viele Stunden kilometerlange Staus auf den Autobahnen rund um Mönchengladbach. Tausende warteten im PKW auf Einlass zu den Parkplätzen im Nordpark. Viele Besucher Borussias schafften es gerade noch zum Abpfiff ins Stadion zu kommen. Die Tatsache, dass für die S-Bahn, die wie angekündigt nach zum Bahnhof Rheydt durchfahren sollte, wie immer im Hauptbahnhof Gladbach Endstation war, hinterlies bei auswärtigen Besuchern keinen positiven Eindruck in Bezug auf die in Mönchengladbach herrschende organisatorische Kompetenz der Stadt. Delikat: laut Mitteilung des zuständigen Verkehrsverbundes (VRR) soll die NVV als örtlicher Nahverkehrsbetreiber die S-Bahn nach Rheydt gar nicht bestellt haben. Dennoch konnten Borussia, EWMG, Stadtverwaltung und NVV auswärtigen Besuchern eine von zusätzlichen Kosten freie Abenteuerfahrt von Rheydt mit dem Shuttlebus zum Borussia-Park ermöglichen. Praktisch: Die Fahrt wurde direkt mit dem Ticket zum Spiel gekauft. Mit der Anbindung des Nordparks an die Schiene hätte ein solches Verkehrschaos und die damit verbundenen negativen Schlagzeilen über die Grenzen Gladbachs vermieden werden können. OB-Kandidat Karl Sasserath dazu: „ Ich erinnere daran, dass Bündnis 90/Die Grünen schon frühzeitig für die Erschliessung des Nordparks eine vernünftige schienengebundene Verkehrsplanung forderten. Die Fraktion der Bündnisgrünen wird zur Klärung der katastrophalen Verkehrsverhältnisse bei den Spielen der Borussia im Nordpark-Stadion noch vor den Kommunalwahlen eine Sondersitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses beantragen.“

Für den Neubau des neuen Zentralbades in der City-Ost schlugen CDU und Verwaltung ein Grundstück an der Lürriper Str-/Breitenbach-Str., das bis dato von der GEM genutzt wurde, als idealen Standort vor. Nachdem der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss die politische Entscheidung für diesen Standort traf, muss nun aufgrund der ungenügenden Tragkraft des Untergrundes am Standort, das Fundament durch den Einbau von teuren Betonpfeilern stabilisiert werden. Die Verwaltung riet der Politik im Vorfeld der Entscheidung für den Standort auf Grund dessen statischer Ungeeignetheit aber nicht nachdrücklich davon ab, den Neubau des neuen Schwimmbades auf dem ehemaligen GEM Gelände zu realisieren. Der Einbau von Betonpfeilern als Stabilisatoren für ein Grundstück kostet teures Geld. Die Untersuchung eines Standortes auf seine statische Tauglichkeit gehört zum 1x1 der Planungstheorie.

OB-Kandidat Karl Sasserath dazu: „Die Gründe für diese Unterlassung bleiben im Dunklen.“ Nach dem zeitintensiven Einbau der Betonpfeiler fördert die Verwaltung jetzt deren Mängel zu Tage. Jetzt müssen andere eingebracht werden. Das kostet Zeit. Die Entscheidung für den Neubau am Standort in der City-Ost wurde ohne Beschluss des Rates verwirklicht. OB-Kandidat Karl Sasserath dazu: „Ich setze mich dafür ein, dass Entscheidungen über Standorte für städtische Einrichtungen von städtebaulicher Bedeutung, zukünftig letztendlich durch den Rat der Stadt getroffen werden.“

Die Mängel der Verkehrsanbindung Nordpark und die Gründungsschwierigkeiten beim Schwimmbad-Neubau in der City-Ost reihen sich nahtlos an das Scheitern des Texilmuseums Schlossmühle, die Probleme beim Umbau Hindenburg-Straße oder die ungeeignete Pflasterung auf dem Alten Markt usw. Die Chancen nutzen. Solche negativ Schlagzeilen braucht die Stadt Mönchengladbach nicht! „Es gibt die Chance, frischen Wind ins Rathaus und somit frischen Wind in die Verwaltung zu bringen. Die Serie von Beispielen, in denen Teile der Politik und der Stadtverwaltung unablässig dem negativen Image zu neuer Nahrung verhilft, können die Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl am 26. September 2004 stoppen,“ rät OB-Kandidat Karl Sasserath.

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