Mehr städtebauliche Qualität für Rheydt

Ulla Brombeis.

Auf Initiative der Grünen brachten die Vertreter der Ampel in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses einen Ergänzungsantrag ein, wonach bei der Entwicklung der Rheydter Innenstadt im Bereich Marienplatz/ Stresemannstraße für das Gebäude ehemals „Hemden Möller“ ein Architekturwettbewerb durchgeführt wird.

 

Mönchengladbach. Das leer stehende Geschäftshaus Stresemannstraße 14 (ehemals „Hemden Möller“) ist seit längerem ein Ärgernis nicht nur für die Rheydter. Nach der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses ist nun endlich klar, dass sich hier künftig etwas bewegt – mit der Mehrheit der Ampel-Mitglieder wurde beschlossen, dass sich die städtebauliche Situation an diesem prägnanten Ort der Rheydter Innenstadt deutlich verbessern kann.

„Der Beschluss lautet so, dass ein Architektenwettbewerb durchgeführt wird, bei dem die Entwurfspläne der Wettbewerbsbeiträge nachweisen müssen, dass die öffentlichen Fläche unbedingt gebraucht wird, um eine gestalterische, aber insbesondere auch funktionale außenräumliche Verbesserung der jetzigen Situation zu erreichen“, erläutert Karl Sasserath (Grüne), Bezirksvorsteher Süd, den Beschluss. Die automatische Zustimmung der politischen Gremien der Stadt Mönchengladbach zum Vorhaben sei mit diesem Beschluss aber nicht garantiert. Sasserath: „Wir wollen am Ende ja nicht dem besten von drei schlechten Entwürfen zustimmen müssen.“

Hintergrund des Antrags: Der Investor Jessen KG plant den Umbau der leer stehenden Ladengeschosse im Gebäude „Hemden Möller“ sowie einen Ergänzungsbau in östlicher Richtung entlang der Stresemannstraße. Hierfür müsste städtischer Grund an den Investor verkauft werden. „Damit sich die Situation dort entscheidend und nach den Vorstellungen der Politik deutlich verbessert, haben wir einige Vorgaben gemacht“, sagt Ulla Brombeis, Sprecherin der Grünen in der BV Süd.

So sollen das Gebäude und der dazu gehörige Außenbereich gestalterisch aufgewertet werden, das betrifft insbesondere den Bereich zwischen Kirche und Stresemannstraße. Entscheidend ist für den Bezirksvorsteher die Beibehaltung des für die Öffentlichkeit zugänglichen barrierefreien Zugangs von der Stresemannstraße zur Kirche, zum Anna-Ladener-Haus, Haus Emmaus und Kindertagesstätte der Pfarre Sankt Marien bzw. zur Odenkirchener Straße.

„Wir müssen die „Angsträume“ im hinteren Bereich durch eine Belebung konsequent ausschließen und dieses Areal sozialräumlich kontrollieren“, ergänzt Anja Schurtzmann, Mitglied der Grünen in der BV Süd. Sie denkt daran, dass hier beispielsweise ein Café mit ansprechender Außengastronomie angesiedelt werden könnte.

 

Aus Sicht von Karl Sasserath gestaltet die Ampel hier an einem wichtigen Punkt der Innenstadt Rheydts eine Entwicklung, die nicht durch Pläne von Investoren getrieben wird, sondern die sich nach einer entscheidenden Maßgabe ausrichtet: Mehr städtebauliche Qualität für Rheydt. „Die werden wir hier nun hoffentlich auch bekommen“, betont Sasserath.

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