Kanalarbeiten der NVV an der Bachstraße

Schon seit geraumer Zeit sind Kanalarbeiten der NVV an der Bachstraße im Gange. Zu diesem Zweck wurde die Bachstraße komplett gesperrt, die bisherige Zufahrt zur A61 ist nicht mehr möglich. Das geplante Bauende Ende August kann nicht eingehalten werden, die Arbeiten verzögern sich, von Mitte Oktober ist nun die Rede. Mit berechtigter Empörung berichten Anwohner und Gewerbetreibende, dass freitags bereits nachmittags die Bauarbeiten eingestellt werden und samstags überhaupt nicht gearbeitet wird.

 

Von der Sperrung ist auch eine Auto-Waschstraße an der Bachstraße betroffen. Laut Angaben des Pächters in der Presse bleiben ihm die Kunden weg, auf kurz oder lang wird er Insolvenz anmelden müssen.

 

Dazu Karl Sasserath: „Seitdem die Stadt Mönchengladbach über ihre Tochter EGM respektive NVV AG das städtische Kanalnetz umfassend saniert, begegnen wir fortlaufend immer wieder ähnlichen Vorgängen; erinnert sei in diesem Zusammenhang an die untere Hauptstraße oder die Straße Am Gerstacker. Immer wieder dasselbe Bild: Wochenlang ist überhaupt kein Baufortgang feststellbar, liegen die Baustellen still oder sind die Tiefbau- und Straßenbauarbeiten nicht koordiniert. Hierdurch bedingt können Kunden Läden oder Firmen nur noch unter erschwerten Bedingungen oder überhaupt nicht mehr erreichen. Diese bürokratische Ignoranz gegenüber den wirtschaftlichen Interessen von Kleinunternehmern und/oder kleinen Händlern ist nicht länger hinnehmbar“.

 

In einem Schreiben bitten deshalb Bündnis90/Die Grünen den Oberbürgermeister darauf hinzuwirken, dass die Kanalbauarbeiten an der Bachstraße vollschichtig auch an den Wochenenden durchgeführt werden. “Dadurch kann ein zügiger Ablauf gewährleistet und eine schnellstmögliche Öffnung der Bachstraße erreicht werden kann“, so Joe Hüskens, Ratsmitglied und Mitglied in der Bezirksvertretung Rheydt-West.

 

Weiter fordern die Grünen seitens der Stadt verwaltungsseitig die Erarbeitung und Umsetzung einer Konzeption, wie in Zukunft der wirtschaftliche Schaden für Gewerbetreibende in Folge von städtischen Kanal- und Straßenbauarbeiten auf ein Minimum beschränkt werden kann.