JHQ-Gelände: Stadt soll prüfen, ob Kauf eine sinnvolle Option wäre

Karl Sasserath.

Die Mehrheitsfraktionen der „Ampel“ werden in der morgigen Ratssitzung beantragen, die Verwaltung mit dem Auftrag zu versehen, Möglichkeiten und Bedingungen zur Finanzierung eines Erwerbs des JHQ-Geländes zu prüfen. Grund: Es ist wichtig, dass die Stadt die städtebauliche Steuerung des Areals in der Hand hat.

Mönchengladbach. Aus Sicht der Ratsfraktionen von SPD, FDP und Grünen ist es für die Stadt wichtig, bei der Konversion des JHQ-Geländes die Fäden in der Hand zu halten. Immerhin ist die Umnutzung der dortigen Gebäude und Flächen die bedeutendste städtebauliche Herausforderung, vor der die Stadt Mönchengladbach in den nächsten Jahrzehnten steht. Grund genug für die Politiker, einen Antrag zu stellen, mit dem die Verwaltung beauftragt wird, Möglichkeiten und Bedingungen zur Finanzierung eines Erwerbs des Areals „Joint Headquarters“ (JHQ) zu prüfen.

„Aus unserer Sicht ist die Stadt seinerzeit bei der Umnutzung des ehemaligen militärisch genutzten Areals am Nordpark richtig vorgegangen, indem sie das gesamte Gelände vom Bund erwarb und die Entwicklung zuerst über die städtische Nordpark GmbH und danach über die EWMG bis heute ganz wesentlich plant und steuert“, begründet Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath den Vorstoß der „Ampel“.

Die Stadt Mönchengladbach habe mit ihrer damaligen Vorgehensweise bewiesen, dass sie in der Steuerung und Umsetzung der Konversion eines ehemaligen militärisch genutzten Areals Bedeutendes leisten könne. „Jetzt gilt es, insbesondere zu prüfen, welche Fördermöglichkeiten es auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene gibt“, sagt Sasserath. Nach den Vorstellungen der Politiker der Mehrheitsfraktionen soll die Verwaltung die Ergebnisse ihrer Prüfung im ersten Halbjahr 2013 dem Rat vorstellen. „Wir wünschen uns dabei auch eine Variante, die darstellt, was auf die Stadt zukommt, wenn sie den Kauf des JHQ-Geländes als eine bevorzugte Option verfolgt“, erklärt der Grünen-Politiker weiter. Dies sei für die künftige städtebauliche Entwicklung Mönchengladbachs von enormer Bedeutung.

Hintergrund: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 21. März dieses Jahres einen Beschluss gefasst hat, nach dem Kommunen künftig nicht mehr für militärische Zwecke benötigte Liegenschaften im Rahmen eines „Erstzugriffsrechts" zum Gutachterwert erwerben können. Kaufangebote Dritter bleiben in diesem Fall unberücksichtigt – in diesem Falle möglicherweise zum Vorteil der Stadt Mönchengladbach.

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