Grüne sehen in Videoüberwachung der Altstadt keine Lösung der Kriminalitätsproblematik

Die wahren Probleme in der Altstadt werden mit der Videoüberwachung nicht angegangen.

Da die Polizei Mönchengladbach keine zusätzlichen Polizeibeamte zur ständigen „Livebeobachtung“ der videoüberwachten Straßen einsetzen kann, wird das Entdecken einer Straftat vom Zufall bestimmt sein.

Die Maßnahme der Videoüberwachung dient daher eher der Steigerung eines vermeintlichen subjektiven Sicherheitsempfindens.

Mit der Videoüberwachung sollen offensichtlich Fehlentwicklungen im Bereich der Altstadt ausgeglichen werden. Fakt ist: Das regulativ wirkende soziale Umfeld im Bereich der Waldhausenerstr. ist nicht funktionsfähig. Wer dort um Hilfe ruft wird nicht gehört, weil dort kaum noch jemand wohnt. Eine Revitalisierung des Viertels und ein, wie von Anwohnern und Gewerbetreibenden seit langem gefordertes Quartiersmanagement würden hier nachhaltiger zu einer Entkriminalisierung beitragen. So versucht die Polizei mit der Videoüberwachung die Versäumnisse der politisch Verantwortlichen in dieser Stadt zu kompensieren.

Es stellt sich die Frage, ob hier ein Viertel zielstrebig verkommen gelassen wird, damit Immobilien zu preiswerten Spekulationsobjekten in 1a-Lage werden.

Bernd Meisterling-Riecks

Mitglied im Polizeibeirat

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