Grüne kritisieren zu strenge Gestaltungssatzung für Rheydt

Marco Feinendegen

Mönchengladbach-Rheydt. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd werden sich in ihrer nächsten Sitzung am 20. Mai 2015 unter anderem mit dem Entwurf einer Gestaltungssatzung für Rheydt beschäftigen. Der von der Verwaltung erarbeitete Entwurf sieht - ebenso wie die auch zur Abstimmung stehende Gestaltungsrichtlinie über die Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen – strenge Auflagen und Regeln für Gewerbetreibende und Eigentümer im Rheydter Zentrum vor. Die Gestaltung von Werbeanlagen, Warenautomaten, Werbeständern und Außenmobiliar soll künftig einem engen Regelwerk folgen und von der Bauaufsicht genehmigt und kontrolliert werden.

Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle

Die Grünen Mitglieder der Bezirksvertretung Süd haben einige Fragen zum Entwurf und auch konkrete Kritik. So fordert Karl Sasserath, den Entwurf nach der Beteiligung der Öffentlichkeit zur Beschlussfassung wieder zurück in die Bezirksvertretung zu nehmen. „Auch müssen die Eigentümer individuell angeschrieben werden, um nicht diktatorisch vorzuschreiben, ohne die Menschen mitzunehmen, denn der Ansatz ist ja ein guter“ so Sasserath.

Die Süd-Grünen denken über eine Art Verfügungsfond nach, der die anstehenden Rückbau-Maßnahmen, ähnlich dem Hof-und Fassadenprogramm, finanziell unterstützen könnte. Ihr Sprecher, Marco Feinendegen, stellt die Regelung für so genannte Sonderbauten in Frage: „Warum sollen sich die Eigentümer der Stresemannstraße 12 (Mc Donalds) oder der Shopping-Galerie nicht an Regeln halten, die eine angemessene Balance zwischen Stadtbild und Außenwerbung zum Ziel haben sollen? Und wenn wir derartige Regeln verabschieden, warum dann nicht auch für einen größeren Geltungsbereich? Zum Beispiel sehen wir das Gewerbe an der Mittelstraße oder das gerade entstehende Gewerbe am Marshall-Platz hier auch in der Pflicht.“

Guter Ansatz – übers Ziel hinausgeschossen

Feinendegen fragt weiter, ob es nicht Sinn machen würde, die Kompetenz des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein bei einem solchen Thema frühzeitig miteinzubeziehen. Zur späteren Einhaltung einer Gestaltungssatzung wirft der Grüne Politiker die Frage auf, welche fachliche Ausbildung die Mitarbeiter der Bauaufsicht haben, um über Corporate Design und harmonische Farbgebung entscheiden zu können.

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