Grüne: Karstadt Rheydt bleibt der Stadt natürlich erhalten

Uli Laubach.

Mönchengladbach. Aussagen des Grünen-Vorstandsmitglieds Uli Laubach zu den Auswirkungen der Eröffnung des auf den Namen „Minto“ getauften Groß-Shoppingcenters an der Gladbacher Hindenburgstraße auf das Rheydter Karstadt-Haus haben für Verwirrung gesorgt.

Zur Klarstellung äußerte sich der Grünen-Politiker wie folgt:
„Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass beim neuen Center die zugesagten Auflagen wie z.B. Verkaufsflächenbegrenzungen eingehalten werden und damit die Gefährdung für den Mönchengladbacher Einzelhandel nicht noch größer wird. Die in diesem Zusammenhang geäußerte und in den Medien dargestellte Absicht von „Highstreet Immobilien“, eventuell das Gebäude am Marktplatz Rheydt zu veräußern, bedeutet selbstverständlich nicht, dass  Karstadt in Rheydt den Geschäftsbetrieb aufgibt. Dies bestätigte auch Karstadt Geschäftsführer Günter Cremer. Nach seinen Aussagen gibt es  keinerlei Pläne, dass Karstadt den Geschäftsbetrieb in Rheydt aufgeben will.  Karstadt hat einen langfristigen Mietvertrag und schreibt schwarze Zahlen.“


Bündnis 90 / Die Grünen haben die Wichtigkeit von Karstadt in Rheydt für die dortige Innenstadt in der Vergangenheit immer betont und sich politisch erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Karstadt-Umfeld mit dem Marktplatz aufgewertet wird und die dortigen Tiefgaragen saniert werden konnten.
Die Grünen sprechen sich, dafür aus, dass die Stadt Mönchengladbach das Karstadt-Gebäude in Rheydt käuflich erwirbt. Schon seit längerem ist die Absicht der Besitzerin „Highstreet Immobilien“ bekannt, das Gebäude am Marktplatz Rheydt zu veräußern. Das Karstadt-Haus befindet sich an einer prominenten Stelle der Rheydter Innenstadt; in dem Gebäude sind die Stadtteilbibliothek und das städtische Planungsamt untergebracht, auch die städtische Tiefgarage befindet sich dort.


„Es ist alle Anstrengung wert, den bedeutenden wirtschaftlichen Frequenzbringer im Bereich des Marktplatzes Rheydt zu halten. Ohne eine Handelsnutzung an der Stelle machen auch die enormen öffentlichen Investitionen in den Marktplatz und in die Städtische Tiefgarage wenig Sinn “, so Fraktionssprecher Karl Sasserath und weiter: „Auch das Innenstadtkonzept mit den beiden Enden Marktplatz und Bahnhof würde ohne einen Magneten wie Karstadt nicht mehr funktionieren.“


Nach Ansicht der Grünen, muss die Stadt Mönchengladbach auch wegen der vielen städtischen Einrichtungen, die sich im Karstadt-Gebäude befinden, ein vitales Interesse am Erwerb dieser Immobilie haben. Insofern unterstützen Bündnis 90 / Die Grünen die Überlegungen und ein entsprechendes Engagement der Stadt über die Stadttochter EWMG sehr. Deshalb ist die jetzt bekannt gewordene  Entscheidung, das Karstadt Gebäude zu erwerben, für die weitere positive Entwicklung Mönchengladbachs und das Funktionieren der Innenstadt Rheydt politisch von großer Bedeutung.

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