Entwurf des Wettbewerbssiegers verwirklichen!

Beim Zentralbadneubau in der City Ost stimmen die Bündnis90/Die Grünen Mönchengladbach dafür, den Entwurf des Heilbronner Ar­chitekturbüros Bechler Krummlauf als den Siegern des Wettbe­werbs zu verwirklichen. Diesen Beschluss fasste die Fraktion auf ihrer letzten Fraktionssitzung.

Nach dem Brand des alten Zentralbades war Bündnis 90/Die Grü­nen die erste und einzige Fraktion, die sich u.a. mit der auf eigene Rechnung organisierten Bäderexkursion nach Bielefeld für eine öf­fentliche Diskussion um die Konzeption des Neubaus und für ein transparentes und nachvollziehbares Planverfahren eingesetzt hat. Und es war der Vertreter der Bündnis 90/Die Grünen, der als erster für den Zentralbadneubau im Planungsausschuss einen europa­weiten Architektenwettbewerb forderte. Weil die CDU/FDP Mehr­heitsfraktion diesem Vorschlag nicht zustimmen wollten, wurde der Antrag ohne weitere Beratung an den Hauptausschuss verwiesen. Dort fand dieser überzeugende Antrag der Grünen in Verbindung mit der Verwaltungsvorlage dann doch die verdiente Mehrheit.

Dass die Stadt Mönchengladbach zu moderaten Kosten eine Aus­wahl an Entwürfen präsentiert bekam, die eine herausragende städtebauliche Lösung ermöglicht, belegen eindrucksvoll die Vor­teile eines gut organisierten Architektenwettbewerbs. Aus der Aus­wahl der anonym abgegebenen Arbeiten konnte das mehrheitlich aus renommierten externen Fachleuten gemeinsam mit den Ver­tretern aus Politik und Verwaltung im Einklang mit den nicht stimm­berechtigten sachverständigen Beratern besetzte Preisgericht die beste Lösung finden. Wohl selten sprach sich ein Preisgericht in ei­nem europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb so ein­stimmig für die Verleihung eines ersten Preises an den Entwurf „Zentralbadneubau in der City Ost“ der Architekten Bechler Krummlauf aus.

Deshalb muss alles daran gesetzt werden, dass der Entwurf der Sieger des Wettbewerbs jetzt auch gebaut wird. Sollten CDU/FDP ihre Mehrheit im Rat dazu nutzen, einen anderen Entwurf verwirk­lichen zu wollen, ist dies weder akzeptabel noch nachvollziehbar. Würde doch hierdurch ein bisher unabhängiges Verfahren im Sumpf aus politischer Einflussnahme und undurchsichtigen wirt­schaftlichen Machenschaften versinken.

Ein Wehrmutstropfen bleibt: Ein Blick auf die Wasserflächenvertei­lung macht deutlich, dass der überwiegende Teil der Investitions­mittel in dem großen 50 Meter Sportbecken mit entsprechend gro­ßer Halle und Tribüne gebunden ist. Für die große Mehrheit der nicht Leistungsschwimmer wäre ein erweitertes Angebot z.B. eines Entspannungs- und Solebereiches gerade auch im Hinblick auf die wachsende Zahl der älteren Generationen wünschenswert. Das aber kann den Architekten nicht angelastet werden, denn das Raumprogramm hat der Rat mit einer CDU/FDP/FWG Mehrheit verabschiedet. Der bevorstehende Bürgerentscheid bietet jedoch den Mönchengladbacher noch die Möglichkeit, diese Ratsentschei­dung zurückzuholen. Problemlos und kurzfristig könnten die Archi­tekten die Änderungen entsprechend dem Bürgerwillen einarbeiten.

für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Mönchengladbach

Karl Sasserath

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