Ehemaligen Mülforter Zeugdruckerei an der Duvenstraße

Bündnisgrüne befürchten weitere Verbrauchermärkte

 

In einem Schreiben wenden sich die Bündnisgrünen an Oberbürgermeister Norbert Bude wegen der Mülforter Zeugdruckerei an der Duvenstraße. In den vergangenen Wochen ist es dort immer wieder zu Bränden gekommen. Aber nicht nur, weil sich die Industriebrache immer mehr zum Sicherheitsproblem entwickelt, fordern die Grünen die Stadt zum Handeln auf.

 

„Zahlreiche Erfahrungen mit solchen Industriebrachen an vielen Stellen Mönchengladbachs, wie z.B. das ehemalige Gelände der Textilfirma Wienands an der Mittel Str., das so genannte Letzerichgelände an der Moses Stern Str. oder die vielen ehemaligen Flächen der Deutschen Bundesbahn zeigen, was geschieht, wenn solche Industriebrachen durch den Markt entwickelt werden“, erinnertKarl Sasserath,“ Oftmals wurde durch die feststellbaren Fehlentwicklungen der Einzelhandel in den Zentren massiv geschwächt.“

 

In der Öffentlichkeit entsteht auf Grund der jahrelangen Unterlassungen auf Seiten der Stadtverwaltung und städtischen Entwicklungsgesellschaft der Eindruck als wenn hier systematisch nicht gehandelt wird. Immer wieder konnten Projektentwickler die sich aus verändertem Planungsrecht ergebenden Bodenwertsteigerungen vereinnahmen.

  

„Die derzeitige Konzeptlosigkeit öffnet auf der privaten Seite spekulativen Interessen Tür und Tor. Damit muss endlich Schluss sein, die Stadt ist endlich angemessen an den Planungsgewinnen zu beteiligen“, hierzuKarl Sasserath,“ Wir vermissen trotz der zahlreichen städtebaulichen Entwicklungen bei der Stadtverwaltung ein mit der städtischen Entwicklungsgesellschaft EWMG abgestimmtes Handlungskonzept.“

 

Nach Informationen der Grünen versuchen stadtbekannte Bodenspekulanten im Bereich der Mülforter Zeugdruckerei an der Duvenstraße, Teile des Grundstückes auf dem Gelände der ehemaligen Zeugdruckerei zu erwerben. Dabei handelt es sich um Investoren, die schon in der Vergangenheit die Stadt an verschiedenen Stellen mit Verbrauchermärkten überzogen haben.

 

„Daher haben wir eine Empfehlung an den Oberbürgermeister ausgesprochen, dringend eine öffentliche planungsrechtliche Absicht zu beschließen, die dann der Stadt ein Vorkaufsrecht ermöglicht. Diese Fläche kann so, um städtebaulichen Fehlentwicklungen vorzubeugen, über die EWMG erworben und entwickelt werden“ hierzuKarl Sasserath.

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