City Rheydt: Aus Problemhaus ein Musterhaus machen, sagen Grüne

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Im Rahmen des Innenstadtkonzeptes Rheydt legte die Stadtverwaltung jüngst ein Gestaltungs- und Modernisierungshandbuch mit dem Ziel vor, die Gestalt- und Aufenthaltsqualität in der Rheydter Innenstadt nachhaltig zu erhöhen. Dreh- und Angelpunkt dieser Überlegung ist die bemerkenswerte städtebauliche Geschichte Rheydts. Der Wiederaufbau der Innenstadt hatte unter der Leitung von Alfons Leitl nach dem Zweiten Weltkrieg nach Auffassung des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland Vorbildcharakter für das Wiederaufbaugesetz in NRW und Auswirkungen auf andere Städte. Zum Schutz der erhaltenen Bausubstanz wird die Ausweisung eines sog. Denkmalbereiches empfohlen.

Eine Informationsveranstaltung im Rheydter Ratssaal dazu fand im März dieses Jahres großes Interesse und warf viele Fragen auf. „Was bisher vielleicht fehlte war ein konkretes Beispiel zur Anschauung. Schaut her, so sieht das hier praktisch aus. Ich wünsche mir, dass die Stadt nun mit dem ehemaligen Evertz-Haus an der Limitenstraße direkt am Rheydter Markt ein Pilotprojekt zur Gestal-tung und Modernisierung von Wohnraum und Geschäftslokalen im Sinne der eigenen Empfehlungen schafft“, sagt Grünen-Fraktionschef und OB-Kandidat Karl Sasserath. Hierzu sollte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Erwerber des Nachbarhauses gesucht werden. Beide Objekte wurden am 12. Mai 2014 vor dem Amtsgericht Rheydt zwangsversteigert. Sie bilden gemeinsam das städtebaulich überaus markante Häusertor zur Wilhelm-Strauß-Straße.

„Das so genannte Problemhaus sollte ein Musterhaus für Rheydt werden, in dem zeitgemäßes, barrierefreies Wohnen exemplarisch gezeigt wird“, meint Anja Schurtzmann, Sprecherin der Grünen in der Bezirksvertretung Süd. „Die kurzen Wege des Alltags sind es, die das Leben in der City attraktiv machen“. In jedem Fall sollte ein solches „Musterhaus“ weitere private Investoren städtebaulich aufmerksam machen.

Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach stehen jedenfalls voll hinter der Idee eines Denkmalbereiches, der Rheydt ein Alleinstellungsmerkmal geben würde. So wird man sich am 31. Juli 2014 im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler in Pulheim aus erster Hand weiter informieren lassen. Die Gutachterin des Landschaftsverbandes Rheinland, Landesoberbaurätin Dr. Elke Janßen-Schnabel, hält dort um 18 Uhr einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Der vorbildhafte Neuaufbau in Mönchengladbach-Rheydt – Der Denkmalbereich integriert in stadtplanerische Instrumente“. Der Eintritt ist frei. 

Bei entsprechendem Interesse chartern die Grünen gern einen Bus. Interessenten melden sich bitte telefonisch in der Grünen-Geschäftsstelle unter 02161/206204.


Weitergehende Infos:
Zum Gestaltungs- und Modernisierungshandbuch der Stadtverwaltung: http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=1156tx_ttnews%5Btt_news%5D=7114&tx_ttnews%5Byear%5D=2014&tx_ttnews%5Bmonth%5D=02&cHash=dfad7c429412584d09ce72278d54fba4

Zum Veranstaltungshinweis des Landschaftsverbandes Rheinland:
www.abteibrauweiler.lvr.de/de/veranstaltungen/fachvortraege/Vortraege.html


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