Bei Aufgabe des HQ Rheindahlen fordern Bündnis 90/Die Grünen

Aus der Entscheidung der britischen Regierung das Hauptquartier der schnellen Eingreiftruppe der NATO (HQ ARRC) von Rheindahlen abzuziehen, bereits im Jahr 2009 das schnelle Eingreifkorps ARR nach Innsworth im Südwesten Englands zu verlegen und bis 2014 alle britischen Streitkräfte das HQ abzuziehen, ergeben sich für die Stadt Mönchengladbach gravierende Folgen:

 

-         Fast 1.000 deutsche Zivilbeschäftigte verlieren ihre Arbeitsplätze.

-         380 Hektar Fläche müssen neu in die Stadt integriert werden; das sind ca. zwei Prozent der Gesamtfläche Mönchengladbachs.

-         Der Fortgang von 5.800 Menschen, die zur Zeit im HQ leben, geht mit einem großen Kaufkraftschwund einher.

-         Viele mittelständische Unternehmen aus der Region verlieren den Auftraggeber HQ.

-         Zusätzlicher Leerstand von Wohnungen, durch Wegzug von Angehörigen der Streitkräfte.

 

„Aufgrund der angespannten Arbeitsmarktsituation - die Arbeitslosenquote liegt konstant bei 15 Prozent - und der Tatsache, dass in Mönchengladbach überdurchschnittlich viele arbeitslose Menschen von Hartz IV leben, ist ein neuerlicher Verlust von rund 1.000 zivilen Arbeitsplätzen in Mönchengladbach ohne massive Strukturbeihilfen von Bund, Land und EU nicht leistbar“, erklärt dazu Fraktionsvorsitzender Karl Sasserath.

 

Neue zivile, zukunftsträchtige Arbeitsplätze müssen in unserer Region geschaffen werden. Als ersten Schritt muss eine Auffanggesellschaft gegründet werden, in der die arbeitslosen Zivilangestellten beschäftigt und weiter qualifiziert werden.

 

Bei ähnlichen gravierenden Eingriffen in das Wirtschaftsprofil einer Stadt durch Abzug bzw. Schließung wichtiger öffentlicher Einrichtungen ist in anderen Kommunen in der Vergangenheit oft als Kompensation die Neuansiedlung einer Landes-, Bundes- oder EU-Behörde in Aussicht gestellt worden.

 

"Wir Mönchengladbacher Grünen werden uns bei den zuständigen grünen NRW-Landtags- und  Bundestagsabgeordneten und unseren Abgeordneten im Europaparlament dafür einzusetzen, dass diese ihren Einfluss zugunsten von Finanz- und Strukturhilfen für die notwendige Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen hier in Mönchengladbach geltend machen", so Vorstandssprecherin Gaby Brenner.

 

Und weiter: „ In unseren Schreiben bitten wir unter anderem unsere Abgeordneten in Land, Bund und im Europäischen Parlament, auf allen politischen Ebenen Erkundigungen einzuziehen, ob die Verlagerung einer Landes-, Bundes- bzw.- EU-Behörde nach Mönchengladbach in den nächsten zehn Jahren darstellbar wäre, um die massiven Eingriffe in die Wirtschaftskraft der Stadt durch den geplanten Abzug der Nato-Streitkräfte zumindest teilweise auszugleichen“.

 

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