Bahnhof muss die Rheydter Innenstadt attraktiver machen

Tor zur Rheydter Innenstadt: der Rheydter Hauptbahnhof.

Mönchengladbach. Der Hauptbahnhof Rheydt, eröffnet im Jahre 1852, hat schon bessere Tage gesehen – das Bahnhofsgebäude ist in die Jahre gekommen, weswegen es die Immobilientochter der Deutschen Bahn AG günstig an die Stadt abgeben möchte. Der Bahnhof gehört zu einem Paket von insgesamt 31 Bahnhofsgebäuden im Land NRW, die verkauft und neu genutzt werden sollen. „Empfangsgebäudepaket NRW“ nennt sich das (auch nicht mehr ganz neue) Projekt von Land und Bahn mit dem ehrgeizigen Ziel, alten Bahnhöfen eine neue Perspektive zu bieten.


Klar ist: Das Bahnhofsgebäude ist heruntergekommen. Dennoch kann der Bahnhof Rheydt auf andere Weise punkten: Er liegt direkt im Zentrum der Rheydter City, gut 300 Meter entfernt vom Marienplatz. Darüber, dass er damit das ideale Tor zur Innenstadt sein kann, besteht allenthalben Einigkeit. Wie aber kann das ungepflegte Erscheinungsbild dieses wichtigen Nahverkehrsknotens, wie können die Leerstände und der Sanierungsstau des Bahnhofgebäudes zum Positiven geändert werden?
Eine Frage, die derzeit die Mönchengladbacher Grünen umtreibt. „Wir wollen zur Klärung der genannten Fragen die Verwaltung beauftragen, kurzfristig für das Bahnhofsgebäude ein Ideenfindungsverfahren einzuleiten, um neue mögliche Nutzungen zu finden“, sagt Anja Schurtzmann, Sprecherin der Grünen in der Bezirksvertretung Süd. Ziel des Ganzen wäre, so die Grünen-Politikerin, ein Nutzungsmix, der eine positive Ausstrahlung auf die direkt am Bahnhof beginnende Rheydter Innenstadt hat.


Die funktionale Nutzung und ästhetische Ausstrahlung, die vom Bahnhof Rheydt demnächst ausgehen soll, solle künftig maßgeblich die Innenstadt Rheydt bereichern, meint auch Georg Weber, planungspolitischer Sprecher der Gladbacher Grünen-Ratsfraktion. „Aus meiner Sicht verbietet es sich, die Immobilie einfach an den meist bietenden Investor zur freien Verfügung weiter zu verkaufen; der Bahnhof prägt das Stadtbild ja entscheidend“, sagt Weber. Dazu gelte es, dem Kaufkraftabfluss in Rheydt, den die Fertigstellung des „Minto“ an der Gladbacher Hindenburgstraße mit sich bringen wird, etwas entgegenzuhalten.


„Wenn wir den Einzelhandel in der Rheydter City stärken wollen, dann sollten wir nicht auf Zentren relevanten Einzelhandel am Bahnhof setzen. Bahnhof und City müssten sich ergänzen, es darf nicht zu einer Konkurrenzsituation kommen“, meint der grüne Planungspolitiker. Aus seiner Sicht könnten Nutzungen wie Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Hotel oder Büro- und Dienstleistung zu einer langfristigen Finanzierung und zum Unterhalt eines architektonisch ansprechenden Bahnhofsgebäudes am Eingang der Innenstadt beitragen.


Karl Sasserath, grüner Fraktionsvorsitzender und lange Jahre Vorsteher des Stadtbezirks Süd, hat da schon recht konkrete Vorstellungen: „Eine große Diskothek am Bahnhof könnte die Attraktivität Rheydts enorm steigern“, meint er. Immerhin befindet sich dieser Standort in Verlängerung der „Gastro-Meile“ Bahnhofstraße. „Größere Lärmprobleme“, sagt er, „wären an diesem Standort wohl nicht zu erwarten, und verkehrlich wäre eine große Diskothek optimal angebunden.“

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