Außenbereich am Looshof in Schelsen droht bebaut zu werden

Hajo Siemes.

Mönchengladbach. Wenn die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) Grundstücke erwirbt, dann wird damit in aller Regel ein Ziel verfolgt: Es soll gebaut werden. Nun hat die EWMG unlängst in Giesenkirchen – genauer: in der Gemarkung Schelsen zwischen „Stadt“ und „Looshof“ – einige Grundstücke erworben. Hajo Siemes, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, hat das hellhörig werden lassen. „Für diese Grundstücke mit der Bezeichnung „Flur 1“ in der Gemarkung Schelsen gibt es einen alten Ausführungsplan aus dem Jahre 1952“, hat er festgestellt. Schon Ende des letzten Jahrhunderts, erinnert sich der Grünen-Politiker, hatte ein ortsansässiger Bauunternehmer versucht, diese Grundstücke zu bebauen. „Dies ist damals gescheitert“, sagt Siemes. Er hat erfahren, dass es bereits Pläne eines Unternehmers aus Sonsbeck geben soll, der an dieser Stelle Häuser ausgewiesen hat, um sie auf dem Markt anzubieten. „Soll hier wirklich in freier Natur Wald gerodet werden, um dann Häuser zu bauen?“ fragt Siemes. „Dies wäre ein nicht nachvollziehbarer Eingriff in die Natur.“

Hajo Siemes verweist in diesem Zusammenhang auf den Grundsatz „Innenbebauung vor Außenbebauung“, der für die Bauvorhaben in der Stadt Gültigkeit besitze. „Gerade in einer Großstadt wie Mönchengladbach ist eine weitere Verdichtung durch Bebauung aus Gründen des Hochwasserschutzes und der Luftgüte nicht hinzunehmen“, sagt er. Die Zeiten, in denen Bauunternehmer wild in die Natur hineinbauen konnten, seien längst vorbei, meint er. Auch seien die angrenzenden Nachbarn und Landwirte in der Stadt sowie am Looshof sehr verwundert über das Vorgehen der EWMG. „Wie es heißt, hat man bereits angekündigt, rechtliche Schritte einzulegen, falls es wirklich zur Bebauung kommen sollte“, so Siemes.

Der Grünen-Politiker hat bereits mehrfach bei der EWMG in der Sache nachgefragt, aber bis heute keine konkrete Antwort zum Vorhaben erhalten. „Da die EWMG jetzt tätig geworden ist, indem sie dort Grundstücke erworben hat, ist zu vermuten, dass dort auch gebaut werden soll“, sagt er und kündigt an, alles unternehmen zu wollen, um dieses Bauvorhaben auf dem politischem und möglicherweise auch auf dem rechtlichen Wege zu verhindern. 

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