Am Looshof in Schelsen wird erst einmal nicht gebaut, sagt EWMG

Hajo Siemes.

Mönchengladbach.  „Endlich eine für uns zufriedenstellende Antwort nach über einem halben Jahr des Wartens und der kritischen Rückfragen“, sagt Hajo Siemes. Der Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost hatte sich mehrfach an die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG) gewandt, um eine konkrete Antwort auf die Frage zu bekommen, ob naturbelassene Grundstücke in Giesenkirchen in der Gemarkung Schelsen westlich der Straße am Looshof und südlich des Palandwegs bebaut werden sollen. Hintergrund: Der Grünen-Politiker hatte von Plänen eines Unternehmers aus Sonsbeck erfahren, der an dieser Stelle Häuser ausgewiesen hat, um sie auf dem Markt anzubieten.

Auf Siemes Anfrage zur Bebauung am Looshof hatte schließlich EWMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus in einer Stellungnahme reagiert, die mit der Verwaltung abgestimmt worden war. Danach hatte die EWMG zunächst geprüft, ob die in Rede stehenden Flächen in Schelsen bebaut werden können. Offensichtlich gab es unter anderem Wünsche von Bauherren, dort ein Landhaus mit Tierhaltung zu errichten. Die Belange der angrenzenden Landwirte sollten bei diesen Plänen berücksichtigt werden, weswegen die EWMG ein so genanntes Geruchsstoffimmissionsgutachten in Auftrag gab. Die Ergebnisse dieses Gutachtens, so Schückhaus, lägen indes noch nicht vor.

Parallel dazu prüfte die städtische Bauverwaltung die Rechtsgültigkeit des Durchführungsplans und stellte fest, dass dieser nicht anwendbar sei. „Für die Umsetzung der geplanten Entwicklung wäre ein neuer Bebauungsplan erforderlich“, so Schückhaus in seiner Stellungnahme. Den Nachfragern habe man aufgrund dessen eine Absage erteilt, alle Entwicklungsüberlegungen am Looshof würden „bis auf weiteres“ zurückgestellt.

Über die deutlichen Aussagen des EWMG-Geschäftsführers ist Hajo Siemes erfreut: „Jetzt wissen wir, dass der alte Bebauungsplan von 1952 nicht mehr angewendet werden kann und die EWMG zumindest vorerst von einer Bebauung Abstand nimmt, da ein neuer Bebauungsplan zugrunde gelegt werden muss“.

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