Grüne stützen neuen FV Mönchengladbach 2020

Dr. Boris Wolkowski.
Lena Zingsheim.
Laura Steeger.

Mönchengladbach. Die „Vitusstadt“ hat einen neuen Fußballverein für Damen und Mädchenfußball, den FV Mönchengladbach 2020. Die ehemaligen Fußballerinnen des 1. FC Mönchengladbach wollen der kommenden Saison mit einem Neustart begegnen. „Nach der für sie harten Entscheidung des Vorstandes des 1. FC Mönchengladbach, die Damenabteilung auszugliedern, haben die Frauen ihr Schicksal nun in die eigene Hand genommen“, stellt Grünen-Ratsherr und OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski fest.

Lena Zingsheim, grüne Spitzenkandidatin für die anstehenden Kommunalwahlen, begrüßt den Schritt der Neugründung und fordert angesichts der vereinspolitisch respektlosen Entscheidung des Vorstands gegen seine Frauenabteilung, dass sich Mönchengladbach stärker seiner Verantwortung bewusst werden müsse, als Großstadt gleichberechtigt die Interessen von Frauen zu berücksichtigen. „In dieser Stadt verfügen wir über gute feministische Netzwerke, die es zu unterstützen gilt“, sagt sie und wünscht sich nicht nur in der Politik künftig eine stärkere Repräsentanz von Frauen.

Für die grüne Ratskandidatin Laura Steeger hat die Entscheidung des 1. FC erneut gezeigt, dass Frauenfußball in unserer Gesellschaft nicht den Stellenwert erfährt, den er haben sollte. „Wirtschaftlichkeit und Leistungsgedanke waren die Kriterien, nach denen man sich entschlossen hat, die Damenabteilung nicht mehr weiter zu fördern. In der Debatte um die Stellung der Frau in unserer Gesellschaft hätten wird uns allerdings gewünscht, dass der 1. FC Mönchengladbach den Gedanken der Gleichberechtigung mit in ihre Entscheidung einbezogen hätte", so Laura Steeger.

In den neuen Club sollen die komplette Frauenabteilung (mit rund 130 Mitgliedern) sowie allen sechs Damen- und Mädchenmannschaften aufgenommen werden. Wichtigstes Ziel seien nun der Erhalt der Lizenz und damit der Spielberechtigung in den sportlich gesicherten Ligen sowie ausreichende Platzzeiten auf den städtischen Sportanlagen. Ob der neue Verein dann auch in den bisherigen Ligen spielen kann, steht noch nicht fest. Die Entscheidung,  dass der neue Verein dann auch in den bisherigen Ligen spielen kann, liegt beim Fußball Verband Niederrhein. Die grüne Fraktion, sagt Boris Wolkowski, sichere dem FV Mönchengladbach jegliche Unterstützung auf diesem Weg zu und werde sich dafür einsetzen, dass Damen- und Mädchenfußball in der Spitze und in der Breite eine Heimat in Mönchengladbach behalte.

Wichtig ist dem Grünen-Politiker der Hinweis, dass es nicht sinnvoll ist, einzelne Vereine zu sanktionieren, wie dies insbesondere von Teilen der örtlichen CDU gefordert werde. „Wir sollten doch eher die Entwicklung eines gesamtstädtischen Konzepts zur Platzvergabe vorantreiben“, sagt Wolkowski. Klar distanzieren sich die Grünen von Forderungen, nunmehr praktisch als Strafe für alle Vereinsmitglieder des 1. FC Mönchengladbach die notwendige Sanierung der Ernst-Reuter-Anlage rückgängig zu machen. „Das würde am Ende die gesamte Förderung und Entwicklung im Bereich Westend gefährden und einen millionenschweren Schaden für die Stadt Mönchengladbach nach sich ziehen“, befürchtet Wolkowski. Die Sportanlage, die der 1. FC nutzt, gehöre der Stadt. Sie werde insbesondere auch von den zahlreichen Schulen im Umfeld genutzt. Insofern sei die geplante Investition in die Sportanlage notwendig, um die sportliche Infrastruktur im Stadtbezirk Nord zu verbessern. „Diese Investition, wie die CDU es fordert, nicht zu realisieren, weil der Vorstand des 1. FC sich gegen die Frauenmannschaften entschieden hat, ist insofern unangemessen“, sagt Wolkowski. Die städtische Platzanlage sollte seiner Auffassung nach unbedingt bedarfsgerecht saniert werden.

Dringlich sei für den Moment aber erst einmal die Sicherung der Zukunft und des Spielbetriebes des FV Mönchengladbach 2020. Boris Wolkowski: „Wir wünschen den Frauen und Mädchen des FV einen erfolgreichen Start und alles Gute für die Zukunft. Für den Frauenfußball in unserer Stadt ist dieser Neustart sehr wichtig; nun müssen alle an einem Strang ziehen, dass er auch gelingt.“

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