Wo will OB-Kandidat Reiners im Sozialetat kürzen?

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Die Aussage des OB-Kandidaten der CDU, Hans-Wilhelm Reiners, im Falle eines Wahlsieges am Sozialetat der Stadt sparen zu wollen, wirft bei den Gladbacher Grünen Fragen auf. „Ich meine, Herr Reiners sollte diese Aussage präzisieren“, fordert Karl Sasserath, Fraktionschef der Mönchengladbacher Grünen und zugleich OB-Kandidat. Die Öffentlichkeit, vor allem aber die vielen Menschen, die alltäglich ehrenamtlich oder professionell durch ihre engagierte Arbeit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit und zum Wohle der Menschen in Mönchengladbach leisten, hätten ein Recht darauf zu erfahren, was Reiners konkret meine, wenn er mit solchen Aussage zitiert werde.

 

Karl Sasserath will vom CDU-Kandidaten wissen, ob dieser die soziale Arbeit in Mönchengladbach als reinen Kostenfaktor betrachte, den ein Oberbürgermeister Reiners beschneiden wolle. „Bisher betonten alle, die das Oberbürgermeisteramt in Mönchengladbach seit 1984 versahen, die soziale Tradition unserer Stadt. Die Menschen hier haben ein Recht darauf, dass der erste Bürger ihre sozialen Anliegen respektiert und sich dafür stark macht, dass unser Gemeinwesen Menschen  auch künftig die sozialen Hilfen gewährt, die sie brauchen, um ihre Lebenslagen zu bewältigen“, urteilt Karl Sasserath.

 

Dass die soziale Tradition Mönchengladbachs auch nach der Kommunalwahl 2014 erhalten bleibt, sollte aus seiner Sicht allen, die sich um das Amt des Oberbürgermeisters in der Stadt bewerben, vornehmste Pflicht sein. Die soziale Sicherheit, die eine Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern biete, sei dazu ein wichtiger Standortfaktor. Damit sich die Öffentlichkeit eine konkrete Vorstellung davon bilden könne, was der christdemokratische OB-Kandidat mit der Sozialen Arbeit in Mönchengladbach vorhabe, solle dieser seine Aussage umgehend mit klaren Vorschlägen hinterlegen.

 

Hintergrund: In einem Rededuell mit dem bisherigen Amtsinhaber Norbert Bude beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft hatte Reiners angekündigt, sich im Falle eines Wahlsiegs auch an den Sozialetat heranzuwagen und in diesem Bereich Kürzungen vorzunehmen.

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