Sozialticket kommt ab 1. November

In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses wurde mit breiter Mehrheit die Einführung des Sozialtickets zum 1. November beschlossen. Die Gladbacher Grünen hatten sich schon sehr frühzeitig und mit Vehemenz für die Teilnahme an diesem Pilotprojekt eingesetzt, wonach das Sozialticket  versuchsweise für ein Jahr eingeführt werden soll.

 

Mönchengladbach. Die Zustimmung war groß: Neben den Stimmen der politischen Ampel votierte auch die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses für die Einführung des Sozialtickets zum 1. November dieses Jahres in Mönchengladbach. Die Kommunen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem die „Vitusstadt“ angehört, haben bis zum 30. September 2011 die Möglichkeit, ihre Teilnahme an dem Pilotprojekt zu bestätigen. Der Kreis Viersen hatten das in den vergangenen Tagen bereits getan, während die Krefelder das Sozialticket abgelehnt hatten.

 

Das Sozialticket sollen Arbeitslose, Hartz IV- und Wohngeld-Empfänger sowie Asylbewerber ab November in einem Pilotversuch im VRR erwerben können. Ab 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen dürfen bis zu drei Kinder (bis 14 Jahre) mitfahren.

 

„Ich bin froh darüber, dass nun jeder arbeitslose Mensch, der mit Hilfe des Sozialtickets einen Arbeitsplatz findet und erreicht, die Chance zur Mobilität erhält, das stellt eine Verbesserung der Lebensqualität für diese Menschen dar und erhöht die Chancen auf einen neuen Job“, sagt Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach. Den Grünen sei es sehr wichtig, dass Menschen mit geringen Einkommen die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs nutzen können, damit sie mobil sind wie andere Personen auch. „Dieses Votum ist ein gutes Zeichen“, so Sasserath.

 

Die Grünen hatten sich sehr frühzeitig für eine Teilnahme Mönchengladbachs an der bis Ende 2012 befristeten Erprobung des Sozialtickets im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ausgesprochen. Der jetzt gefasste Beschluss gilt vorerst bis zum 31.12.2012.  Einziger Vorbehalt: Sollten auf die Stadt durch die Einführung des Sozialtickets nicht mehr zu verantwortende Mehrkosten zukommen, besteht die Möglichkeit, das Ticket einzustellen. Landeszuschüsse stehen allerdings in ausreichendem Maße zur Verfügung, um eventuelle finanzielle Lücken zu schließen.

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