Gladbacher auf dem "Grünen Sozialpolitischen Kongress" in Bielefeld vertreten

„Die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Drinnen und Draußen wächst in Deutschland seit Jahren, nicht nur die Schere bei Einkommen und Vermögen geht auseinander, es fehlt vor allem auch am gerechten Zugang aller zu guter Bildung, Arbeit und Gesundheit.“ Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, stimmte die Teilnehmer des Grünen Sozialpolitischen Kongresses mit deutlichen Worten auf das Thema ein.

Diesem Auseinanderfallen der Gesellschaft stellen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine soziale Idee entgegen, die Gleichheit und Freiheit nicht gegeneinander ausspielt, sondern jeder und jedem die gleiche Freiheit ermöglicht, mit Unterstützung und durch eigene Anstrengung etwas aus ihrem und seinem Leben machen zu können – ein selbstbestimmtes Leben und gleiche Lebenschancen für alle in einer inklusiven Gesellschaft.

Wie ist das zu schaffen? Um diese Frage mit zu diskutieren, fuhren drei Mitglieder der Mönchengladbacher Grünen am 7. Juli zum Grünen Sozialpolitischen Kongress nach Bielefeld. Marietta Mnich, Anita Parker und Franjo Schiller waren dabei, als die Frage nach der Bedeutung von Teilhabe in einer vielfältigen Gesellschaft gestellt wurde.

Cem Özdemir begann zunächst mit einem Vortrag zum Thema „Wege aus der auseinanderfallenden Gesellschaft“.  Prof. Dr. Forst von der Frankfurter Goethe-Universität sensibilisierte die Teilnehmer für „Die erste Frage der Gerechtigkeit“. In  Anwesenheit von Renate Künast und Claudia Roth vom Bundesvorstand der Grünen, setzten diverse Gastreferenten u.a. der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kenzler,  Vertreter des DGB, Verdi, dem paritätischen Wohlfahrtsverband Schlaglichter. Auch Sina Doughan, Bundessprecherin Grüne Jugend, forderte sehr deutliche Signale im sozialpolitischen Bereich von ihrer Partei für eine selbstbestimmte, eigenverantwortliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen System.

Besonderes Augenmerk lag auf der Stärkung öffentlicher Institutionen als Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe in den Bereichen Bildung, Arbeit, Basissicherung, Gesundheit, Pflege und Mobilität. „Finanzielle Existenzängste der Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen müssen der Vergangenheit angehören. Deutschland ist ein reiches Land, in dem große Vermögen vorhanden sind. Ohne Umverteilung wird es keine gerechten Zukunftschancen geben“ da waren sich Marietta Mnich, Anita Parker und Franjo Schiller einig.

Auch die Rolle und Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund war ein Topthema des Kongresses, der unter dem Leitmotiv "Alle inklusive" stand.

Der Kreisverband Mönchengladbach lädt zum Thema „Inklusion und Barrierefreiheit aus verschiedenen Perspektiven“ am 25. Oktober von 19.00 bis 21.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Paritätische Zentrum auf der Friedhofstraße 39 in Mönchengladbach-Rheydt ein.

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